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08.10. - 10.11.2017
Volkmar Billeb
ZEITZEICHEN
Fotografien aus den letzten Jahren der Sowjetunion

Vernissage
Samstag, 7. Oktober 2017
18 Uhr

Laudatio: Stefan Raum

Musik: Trio Animato

Führungen

durch die Ausstellungen mit dem Fotografen
Montag, 16. Oktober 2017, 15 Uhr und
Sonntag, 29. Oktober 2017, 15 Uhr

Eintritt frei!

Volkmar Billeb, Jg 1939, studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und schloss das Studium als Diplom-Fotografiker ab. Von 1962 bis 1991 arbeitete er als Redaktionsfotograf, Abteilungsleiter und Auslandskorrespondent für den Berliner Verlag. Seit 1991 ist Billeb als freier Fotograf mit dem Schwerpunkt Architekturfotografie tätig und wirkte an über 200 Publikationen mit.

In den 80er Jahren arbeitete er als Moskaukorrespondent für die Zeitschrift „Freie Welt“, deren Schwerpunkt Reportagen aus der Sowjetunion waren. Neben den farbigen großen Auftragsarbeiten fotografierte er auch immer in schwarz weiß. Porträts, Landschaften, gesellschaftliche Anlässe und intime Momente. So entstand in einer Art Bild-Tagebuch ein Portrait einer Gesellschaft, die sich in ihrem letzten Jahrzehnt befand. Zeugnisse der Agonie, eines harten Lebens, aber auch großer Schönheit und Innerlichkeit. In den Worten des Fotografen geht es auch um die “sowjeteigenartige Mischung aus Hoffnung und Optimismus, Unentschiedenheit, Trostlosigkeit, aber auch Glück, Würde und Stolz unter schweren Lebensbedingungen.“

Bilder aus dieser Zeit aus diesem Land sind im gesellschaftlichen Gedächtnis wenig präsent. Die Ausstellung will helfen, diese Lücke zu schließen. Sie kann auch als ein Beitrag zur Geschichte der DDR-Pressefotografie gesehen werden. 100 Bilder sind in der Pyramide zu sehen.

Besonders wertvoll wird ein Ausstellungsrundgang mit dem Fotografen selbst.Am Montag, den 16. Oktober und am Sonntag, den 29. Oktober jeweils 15 Uhr ist dazu Gelegenheit. Der Eintritt ist frei.