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08.10. - 10.11.2017
Volkmar Billeb
ZEITZEICHEN
Fotografien aus den letzten Jahren der Sowjetunion

Vernissage
Samstag, 7. Oktober 2017
18 Uhr

Laudatio: Stefan Raum

Musik: Trio Animato

Führungen

durch die Ausstellungen mit dem Fotografen
Montag, 16. Oktober 2017, 15 Uhr und
Sonntag, 29. Oktober 2017, 15 Uhr

Eintritt frei!

Volkmar Billeb, Jg 1939, studierte Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und schloss das Studium als Diplom-Fotografiker ab. Von 1962 bis 1991 arbeitete er als Redaktionsfotograf, Abteilungsleiter und Auslandskorrespondent für den Berliner Verlag. Seit 1991 ist Billeb als freier Fotograf mit dem Schwerpunkt Architekturfotografie tätig und wirkte an über 200 Publikationen mit.

In den 80er Jahren arbeitete er als Moskaukorrespondent für die Zeitschrift „Freie Welt“, deren Schwerpunkt Reportagen aus der Sowjetunion waren. Neben den farbigen großen Auftragsarbeiten fotografierte er auch immer in schwarz weiß. Porträts, Landschaften, gesellschaftliche Anlässe und intime Momente. So entstand in einer Art Bild-Tagebuch ein Portrait einer Gesellschaft, die sich in ihrem letzten Jahrzehnt befand. Zeugnisse der Agonie, eines harten Lebens, aber auch großer Schönheit und Innerlichkeit. In den Worten des Fotografen geht es auch um die “sowjeteigenartige Mischung aus Hoffnung und Optimismus, Unentschiedenheit, Trostlosigkeit, aber auch Glück, Würde und Stolz unter schweren Lebensbedingungen.“

Bilder aus dieser Zeit aus diesem Land sind im gesellschaftlichen Gedächtnis wenig präsent. Die Ausstellung will helfen, diese Lücke zu schließen. Sie kann auch als ein Beitrag zur Geschichte der DDR-Pressefotografie gesehen werden. 100 Bilder sind in der Pyramide zu sehen.

Besonders wertvoll wird ein Ausstellungsrundgang mit dem Fotografen selbst.Am Montag, den 16. Oktober und am Sonntag, den 29. Oktober jeweils 15 Uhr ist dazu Gelegenheit. Der Eintritt ist frei.

07.09. - 20.09.2017
LEBENS(T)RÄUME
Kunstausstellung mit Begleitprogramm

Was bewegt Kinder und Jugendliche in unserem Bezirk? Welche Träume haben Sie? Wie sehen Sie den Raum, in dem sie leben? Ihre „Lebens(t)Räume“ konnten Kinder und Jugendliche aus den Projekten der Jugendhilfe in Marzahn-Hellersdorf in vielen verschiedenen Formen darstellen und der Öffentlichkeit präsentieren.

Es ist ein gemeinsames Projekt der Arbeitsgruppen Familienförderung, Hilfen zur Erziehung und des Jugendamtes des Bezirkes, kuratiert durch Dissens – Pädagogik und Kunst im Kontext e.V. Gefördert wurde es aus Mitteln des Genossenschaftsfonds und des Jugendamtes. Unser Dank geht an alle Sponsoren.

Liebe Besucherinnen und Besucher,

über viele Wochen haben Kinder und Jugendliche aus den Projekten der Jugendhilfe im Bezirk getüftelt, gewerkelt und geschafft. Die Beteiligung an der Ausstellung war enorm und die Jury hatte viel zu tun. Nun ist es vollbracht.

Unser Dank geht an alle, die sich beteiligt haben, und herzliche Glückwünsche an die Preisträger! Kommen Sie vorbei, bestaunen Sie die Exponate und wählen Sie Ihren Favoriten für den Publikumspreis! Am 20. September auf der Abschlussveranstaltung werden ausgewählte Exponate versteigert.

08. 07. - 01.09.2017
GEWÄCHSHAUS IN DER PYRAMIDE
Ausstellung zur IGA des Tiele-Winckler-Hauses in Kooperation mit der
Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf und dem Ausstellungszentrum Pyramide

Foto: Mareike Berndt

Herzliche Einladung zur
Finissage der Ausstellung

Freitag, 1. September 2017 um 16 Uhr

Zusammen mit vielen begeisterten AusstellungsbesucherInnen freuen wir uns seit vielen Wochen über unsere Gemeinschaftsausstellung "Gewächshaus in der Pyramide". Lasst uns nun gemeinsam die Finissage feiern. Wir sehen die erste Vorführung des Trailers zum Dokumentarfilm über das Projekt, dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Wir werden Zeit haben, um die Ausstellung in ihrem (immer noch nicht wirklich fertigen) Ist- Zustand zu besichtigen.


Im Anschluss an die Finissage wird dann gleich mit dem Abbau begonnen. Wir bitten daher alle, die ihre eigenen Schöpfungen selbstgebastelter künstlicher Pflanzen wiederbekommen wollen, sich bei uns zu melden. Tel.: 90293-4132. Sie können diese am Freitag auch gleich mitnehmen.

Fotos zur Vernissage
von Jonathan Jura
Fotos von
Andreas Poppmann

Vernissage mit Richtfest

des „Gewächshauses in der Pyramide“ eine Ausstellung
hergestellt in Handarbeit von jungen und alten Menschen mit und ohne geistige Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund, KünstlerInnen und Laien

am Sonnabend, den 8. Juli 2017, um 15 Uhr

Begrüßung
Juliane Witt, Bezirksstadträtin für Weiterbildung und Kultur, Soziales und Facilitymanagement
Corinna Jürging, Leiterin Haus „Erntekranz“ der Tiele-Winckler GmbH

Richtfest mit Goethes Orphischen Urworten in 5 Teilen (ca. 180 min)
eine frei begehbare, inklusive, musikalisch-künstlerische Performance

Mitwirkende: MusikerInnen und TänzerInnen des Tiele-Winckler-Hauses, Mitglieder des Mirkaledo Orchester, Jugendakkordeongruppe, ProzessionsteilnehmerInnen, Waldarbeiter, Die Band, Instrumentalisten, Chöre und GesangssolistInnen, Musikkabinett ANIMATO, Agrarchemikerinnen und Junglandwirte, Gebärdendolmetscher, Pantomime, Eurythmie

mit Videoliveübertragung nach Weimar und in das Foyer des Bezirksamtes

Leitung von Oliver Teuscher und Peter Renkl

Für Getränke, Grillgut & Gebäck wird gesorgt sein.

Die Ausstellung wird nach dem Richtfest weiter wachsen und Ableger entwickeln.
Immer dienstags und mittwochs treffen wir uns 10 – 12 Uhr und 15 – 18 Uhr in der Pyramide um neue Pflanzen zu basteln. Wer mitmachen will, meldet sich unter 030/90293-4132 oder erntekranz@twh.friedenshort.de

20.05. - 30.6.2017
Baudelaire: LES FLEURS DU MAL - eine Annäherung
Karl Fulle l Ellena Olsen l Andreas Poppmann l Katja Schütt

 

Vernissage
20. Mai 2017 um 18 Uhr
Musik: Ohrenblumen

 

Finissage
30. Juni 2017 um 18 Uhr
Musik: Ruben Maximo Farah: Argentinische Folklore

Bei Baudelaires "Blumen des Bösen" ist die Muse krank und käuflich, „La muse malade“, „La muse vénale“, die Blüten sind verseucht, „...ces fleurs maledives“. Ein unbestechlicher Blick hinter den schönen Schein.

Karl Fulle, Ellena Olsen, Andreas Poppmann und Katja Schütt nähern sich dem Stoff auf ihren eigenen Wegen, unterschiedlich und doch verwandt.

 

Der Keramiker Karl Fulle (Rheinsberg) schafft exotische, ja verruchte Formen, die an Schlünde fleischfressender Pflanzen erinnern können oder wie Kapseln erscheinen, in denen die Samenkörner ganz unglaublicher, mutanter Gewächse auf ihre Aussaat zu warten scheinen. Ihre meist glatten, irisierenden Oberflächen leuchten in farbigen Glasuren.

Ellena Olsen, Malerin, Grafikerin, Papiermacherin (Berlin), zeigt Collagen und Assemblagen, in denen eine fremdartige Flora und Fauna aus Papierpulp wachsen, Holzdrucke, diverse Fundstücke und Objekte werden eingearbeitet ,montiert collagiert. Ein Steingarten wächst aus dem Boden, Insekten nähern sich lüstern.

Andreas Poppmann, Maler/Grafiker, (Berlin); Unsere Hirne sind Gärten, wir treffen die Gärtner. Unter den Flächen: Gier, Glück und Risse... ...die Ernte ist üppig.

Die Bilder von Katja Schütt, Malerin, Zeichnerin, Bildhauerin (Berlin), sind genauso große Übersichten, wie winzige Einblicke in ungekannte, wunderbare Mikrokosmen. Es wuchert, sprießt und entfaltet sich eine naturähnliche Welt, mit Versatzstücken aus Botanik, Geologie und anderen Wissenschaften, die aber nicht surreale, traumhafte Utopie sein möchte, sondern ganz Kunst bleibt - mit erlebbaren Texturen, ungeheuer fein gesponnen, dann wieder grob geklebt. Werner Pleuger 2017

01.04. – 04.05.2017
WACHSEN ENTFALTEN VERZAUBERN
21. Kunstwerkstätten der Marzahn-Hellersdorfer Oberschulen

 

Vernissage:

Sonnabend, 01.04.2017 um 11 Uhr

Rahmenprogramm gestaltet von Schülern des Profilkurses "Darstellendes Spiel" des Tagore Gymnasiums unter Leitung von Frau Lange

2017 ist das Jahr der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Marzahn –Hellersdorf. Daran angelehnt gaben wir unseren 21. Kunstwerkstätten das Motto wachsen - entfalten - verzaubern. Dieser Begriff steht für die Vielschichtigkeit der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit der Kinder und Jugendlichen in unserem Bezirk.

In 12 ganz unterschiedlichen Werkstätten trafen sich Schülerinnen und Schüler aus den Grundschulen, Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien, um gemeinsam an vier Tagen vor den Winterferien (23.-26.Januar 2017) ihre Kreativität unter Beweis zu stellen und ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.

Die Werkstattangebote reichten von traditionellen Techniken wie Malerei (Öl-, Acryl- und Aquarellmalerei), grafischen Drucktechniken (Linolschnitt, Aquatinta und Kaltnadelradierung), plastischem Gestalten (Keramik, textiles Recycling und Fantastische Objekte), Mosaik, Papiergestaltung bis zur Bildbearbeitung und Videoschnitte.

Die Ideen der jungen Künstler gehen in die verschiedensten Richtungen. Sie zeugen von dem Eifer und der Freude, mit der gearbeitet wurde. Besonders die gemeinsame längere Arbeit an einem Projekt hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht. Sie konnten sich in ihre Arbeit vertiefen, sich gegenseitig unterstützen und neue Freunde finden. Heterogenität und Inklusion, zwei Schlagwörter der aktuellen Bildungspolitik, werden bei uns schon immer umgesetzt.

Insgesamt 11 erfahrene KunstlehrerInnen und die freie Künstlerin Birgit Schöne aus unserem Bezirk waren an dem Projekt beteiligt. Sie standen den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. Finanziell ermöglicht wurden die Werkstätten durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf.

 

25.02. – 25.03.2017
The Eagle has landed: Apollo 11 - next steps
ein internationales Kunstprojekt zur ersten Mondlandung

Kurator: Wojciech Ròzynski

Fotos: Andreas Poppmann

 

Vernissage
25.02.3017 um 18 Uhr

Einführung: Wojciech Ròzynski

Musik: DUBSPACE // BLUM EXPERIMENTAL experimental soundscapes

Foto: Jürgen Rosemann
Gisela Weimann (D), Detail, Fotos: J. Rosemann
Foto: Jürgen Rosemann
Andor Kömives (RO), Detail
Foto: Jürgen Rosemann
Susanne Kunjappu-Jellinek (D), Detail

 

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Ağar Meral (TR), Aguiar Fernando (PT), Alekyan Karen (AM), Ansesson D.R. Jerry (SE), Babenko Dmitry (RU), Baroni Vittore (IT), Bathes Keith (UK), Baur Horst (CN), Bayer Hanna (DE), Belles Marta (ES), Bericat Pedro (ES), Bielesz Magda (PL), Bloch Mark (USA), Bonanni Angiola (ES), Bondioli Guido (GT), Borowa Dorota (PL), Bossi Cecilia (IT), Bryzek Izabella (UK), Bucci Rossana (IT), Castello Mayol Antonia (ES), Chamczyk Izabela (PL), Chiarlone Bruno (IT), Chrysler Chad (JP), Culla Daniel de (ES), Curyło Julia (PL), Dame Mailarta (CA), Davalli Daniele (IT), Derkacz Jerzy (PL), Desert Jean-Ulrick (HTI), Diotallevi Marcello (IT), Duchowski Maciek (PL), Dudek Durer Andrzej (PL), Dzierzon Petra (DE), Fafard-Marconi Elaine (CA), Femenias Victor (CL), Fiammingo Patricia (FR), Fierens Luc (BE), Firląg Magdalena (PL), Franzen Piet (NL), Frydrych Michał (PL), Fuhrken Christoph (DE), G Anabela & C Bruno (PT), Gajewski Mariusz (PL), Geminiani Ruth G (AR), Grandinetti Claudio (IT), Grisellcolor Art (MX), Groenendaal Rinus (NL), Groh Klaus (DE), Grudzień Adam (PL), Grundmann Elke (DE), Gryska Magdalena (PL), Halbritter Roland (DE), Haltermann Andreas (DE), Hamilton Zahary Scott (USA), Held John jr. (USA), Helsingor Fleur (USA), Maria Antonia (BR), Jansen Thomas Nondh (NL), Jastrzębski Adam (PL), Jimenez Miguel (ES), Kaczorowska Barbara (PL), Karapuda Arkadiusz (PL), Kepçe Öznur İleri (TR), Kieliszczyk Agnieszka (PL), Kobayashi Makoto (JP), Koterlin Rostyslav (UA), Kömives Andor (RO), Kraus Wolfgang (DE), Kuestermann Peter (DE), Kunjappu-Jellinek Susanne (DE), Lakner Susanna (DE), Lalko Marek (PL), Lazcano Diego Axel (AR), Lewin-Stern Carmen (DE), Łuczaj Wiesław (PL), Maggi Ruggero (IT), MALOK (USA), Mattila-Tolvanen Anja (F

Agnieszka Kieliiszczyk (PL), Detail
Zbigniew Tomasszczuk (PL), Detail
Irena Moraczewska (PL), Detail

 

Mediavilla Jose (USA), Messari Saïd (ES), Miao Liu (CN), Mittendorf Henning (DE), Mistrzak Michalina (PL), Mitan Andrzej (PL), Moraczewska Irena (PL), Morandi Emilio (IT), Murphy Peter (AU), Nikonova Aletina (RU), Ojda Fredo (PL), Olbrich Jürgen O. (DE), Oronzo Liuzzi (IT), Pacheco Lilian (BR), Pasikowska-Pilecka Anita (PL), Pellejero Paula (AR), Pergolesi Ilaria (IT), Petrolpetal (ZA), Pianowski Fabiane (BR), Pinter Klaus (AT), Poclage Poul (DK), Restrepo Tulio (CO), Rex Monica (USA), Ries Günter (DE), Rolfe Nigel (IE), Romanin Sabina (IT), Romeo Claudio (IT), Ronchetti Irene (AR), Rożnowska Agnieszka (PL), Różyński Wojciech (PL), Ruf Carola (DE), Sakowski Piotr (PL), Sassu Antonio (IT), Scalin Mim Golub (USA), Schmidt Sandra Simona (DE), Sclaunich Renato (IT), Shannon D.C. (USA), Skuber Berty (IT), Smuga Kamil (PL), SNAPPY (CA), Soberanes Alcalde Jose (MX), Solimini Renata (IT), Sordi Alberto (IT), Sousa Pere (MX), Strada Giovanni & Renata (IT), Suede Lunar (CA), Sullivan Jill Halbach (USA), Summers Rod (NL), Suwalska Dorota (PL), Szuszkiewicz Michał (PL) Szymańska Marzenna (PL), Telaro Rino (IT), Testori Camilla (IT), The Celestial Scribe (BR), Thornton Alejandro (AR), Tiilila Paul (FI), Tomaszczuk Zbigniew (PL), Torraco Giuseppe Luca (IT), Tucker Arlene (TW), Tursoluk Hilal (TR), Tymkiv Lubomyr (UA), Van Hissenhoven Marie-Laure (IT), Volosiuk Svetlana (BY), Walasek Jan (PL), Wałęka Robert (PL), Weimann Gisela (DE), Wilson Bruce (CA), Wilson Jacqueline (CA), Wintzer Marie (JP), Wiśniewska Natalia (PL), Wojciechowski Krzysztof (PL), Wood Reid (DE), Yaremak Myroslav (UA), Zsubori Ervin (HU), Zvizhynskyi Anatoliy (UA)  

 

 

17.01. – 17.02.2017
BITTE NICHT KNICKEN

50 Jahre Neujahrgrafik - Stefan Holtz und Freunde

Sonntag 12.02.2017 14.00 – 17.00 Uhr
Drucktechniken ausprobieren – Neujahrsgrafik selber machen
Workshop mit Voranmeldung: 030/90393-4132
Eintritt frei

 

 

17.01. – 17.02.2017
BITTE NICHT KNICKEN
50 Jahre Neujahrgrafik - Stefan Holtz und Freunde

Dienstag 17.01.2017 um 17 Uhr
Vernissage der Ausstellung

Einführung: Helmut Müller

Musik: Georg Kindler Trio

 

Veranstaltungen in der Ausstellung

Sonntag 29.01.2017 14 – 17 Uhr
Das nächste Neujahr kommt bestimmt! – Neujahrsgrafik selber machen
Workshop mit Voranmeldung: 030/90293-4132

Sonntag 12.02.2017 14.00 – 17.00 Uhr
Drucktechniken ausprobieren – Neujahrsgrafik selber machen
Workshop mit Voranmeldung: 030/90293-4132
beide Veranstaltungen: Eintritt frei

 

p.f. 1961, 1962, 1963, ... 2015, 2016 p.f.
(pour féliciter = frz. um zu beglückwünschen)
Am Jahresende eine kleine Grafik zu gestalten, um diese Kollegen, Freunden und Verwandten anstelle einer konventionellen Weihnachtskarte zu schicken, geht auf die alte ostasiatische Tradition der Neujahrsbilder zurück. Die Bildideen entstehen dabei häufig aus einem kritischen Rückblick auf das vergangene Jahr, hin und wieder auch durch eine warnende Vorausschau in das folgende Jahr. Wünsche werden formuliert, auf Persönliches oder auch Gesellschaftliches bezogen. Verse und Sprüche ergänzen manchmal die Bilder, oft witzig und hintersinnig oder typografisch gestaltet, oft unter Verwendung der Jahreszahl. Diese Neujahrsgrafiken können gezeichnet, gemalt, geschnitten, gestempelt, gedruckt sein, aber auch gebastelt oder fotografiert, die Möglichkeiten für Neujahrsgrüße sind so vielfältig wie die Menschen selbst.

Was bringt uns p.f. 2017 ? Wir werden sehen ! Ganz sicher sind die eingehenden Neujahrsgrüße p ersönlich f reundlich, p olitisch f riedlich, p hantasievoll und f arbenfroh, aber leider auch diesmal nicht p orto f rei.

Helmut Müller

Märchenausstellung zum Jahreswechsel

05.11.2016 - 06.01.2017
Und weil sie nicht gestorben sind ...
Mädchen und Frauen in Märchen, Mythen und Alltag

Ausstellung und Veranstaltungen
zu den 27. Märchentagen in Berlin
und darüber hinaus

Ilona Albrecht l Dominique Alich l Inés Bartel l Holm Bieräugel l Barbara Ehnold l Ingrid Engmann l Inka Engmann l Magdalena Freudl l Lothar Gabriel l Sabine Graf l Elisabeth Gulich l Eva Hein l  Annegret Kalvelage l krizzy with a k! l Luiza Mogosanu l Daniella Müller l Vera Müller l Irene Otto l Ute Pauls l Mirella Pietrzyk l Antje Püpke l Heidi Rehak l Christiane Rothärmel l Hans Scherner l Birgit Schöne l Renate Schürmeyer l Lili Sommerwind l Wolfgang Stübner l Birgit Wiemann l Madeleine Weber

in Kooperation mit der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf unterstützt von der Agrarbörse Deutschland Ost e.V., der Jugendkunstschule Hellersdorf und der Sozialen Bücherstube.

„Und WEIL sie nicht gestorben sind …“ Das Ausstellungszentrum Pyramide bevölkert sich zum Jahreswechsel wieder mit allerlei Wesen und Gestalten, dieses Jahr vornehmlich weiblicher Art, märchenhaften, mythenumrankten und wunderbar alltäglichen. Geschichten werden erzählt mittels Bilder und Installationen, Kostümen und magischen Kunstobjekten, (vor)gelesen und gespielt. 

„Dornröschen erwacht …!“ ist das Thema der 27. Berliner Märchentage, an denen sich unsere Ausstellung beteiligt. Es geht um das breite Spektrum von Mädchen und Frauen in Märchen und Geschichten, um Archetypen und ihre Facetten in Vergangenheit und Gegenwart. Ob Königin, Walküre oder Prinzessin; ob Fee, Nixe oder Elfe; ob Kräuterfrau, Magierin oder Hexe; ob Magd, Bauerntochter oder Jägerin – in den Geschichten von ihnen spiegeln sich die großen und kleinen Lebensfragen der Menschen.

Die Märchen und Mythen geben uns Antworten aus vergangenen Zeiten. Sie tragen oft deutliche Spuren des Matriarchats, der Zeit der Fruchtbarkeits- und Muttergottheiten. Im Verlauf der Christianisierung wurde diese Vielschichtigkeit überlagert, die lichte von der dunklen Seite getrennt. Wir machen uns mit Lust und Neugier auf die Spurensuche bis in unsere heutige Zeit hinein. Weil sie nicht gestorben sind …

 

Vernissage
Sonnabend, 5. November 2016, um 17 Uhr

Dornröschen erwacht … tatsächlich! Nur, wie lange hat es geschlafen? Und wo findet es sich wieder? In einem munteren Menschenauflauf inmitten einer gläsernen Pyramide! Ja, da sind sie alle: der Prinz, der alte König und seine Königin, auch die 13. Fee ist geladen und eine Menge eigenartigen Volks dazu. Fanfaren- und Harfenklänge, Kostbarkeiten in Vitrinen, schöne Bilder an den Wänden, ein Märchenbuffet duftet verführerisch, Gläser klingen – offensichtlich gibt es etwas zu feiern … Auch Du bist herzlich eingeladen!

Veranstaltungen in der Ausstellung

Märchenmitmachtag
Sonntag, 13. November 2016, 14 - 18 Uhr

Märchenquiz und Märchenerzählen l Spinnen & Weben l Märchenkuscheltiere selber nähen l Körbeflechten l Wir weben einen Klangteppich l Tier- Fabel- und Märchenwesen – Maskenbau u.a.m.

 

Die Prinzessin in der Pyramide
Freitag18.November 2016, 10 Uhr
90 Minuten

Prinzessinnen und Prinzen gibt es überall. Wo leben sie heute? Vielleicht in der Pyramide? Nach 100 Jahren Tiefschlaf hat sich die Welt verändert. Passen die Märchen da noch rein? Wir wandeln auf den Spuren der Prinzessinnen von Grimm bis heute. Rätseln und malen drum herum. Erfahren mehr über Bücher und Illustrationen. Und natürlich hören wir Märchen und Geschichten, moderne und alte.

Kinder ab 10 Jahren, Anmeldung erforderlich 030/90293-4132

Veranstaltung in der Ausstellung

Das TWH-Dornröschen in der Pyramide
Sonntag, 27. November 2016, 16 – 17:30 Uhr

Eine musikalische Performance und Adventskaffeetrinken mit Bewohnerinnen des Tiele-Winckler-Hauses Hellersdorf
Projektidee und Organisation: Oliver Teuscherund Peter Renkl

Die alte Geschichte von Dornröschen neu und inspirierend erzählt, mit Bollywoodbauchtanz, Adventsliedersingen, einer lebendendigen Dornenhecke, Videoübertragung und Wundersamen mehr.

Märchen- und Kunstbasar
11. Dezember 2015, 15 – 18 Uhr

Lust auf eine märchenhafte Shoppingtour? Noch kein Geschenk für Weihnachten? Die Pyramide verwandelt sich in einen Mittelaltermarkt, mit Harfen und Flötenklängen, Geschichtenerzählen und natürlich jeder Menge Kostbarkeiten: Holzschnitte und Bilder, Schmuck und Textiles, Kunsthandwerk und Kurioses, Einmaliges, Traumhaftes zum Schauen, Staunen, Stöbern und - zum mit nach Hause nehmen.

Angebote in der Ausstellung:

Alte und neue Märchen lebendig erzählen und gestalten
Märchen fesselnd zu erzählen kann man lernen. Wie und womit erfahren Sie von der erfahrenen Märchenerzählerin Barbara. Ein Angebot mitten in der Märchenausstellung im Ausstellungszentrum Pyramide für Eltern, Großeltern, Erzieherinnen und alle, die Spaß an Märchen haben.

Freitags 16 – 17:30 Uhr Anmeldung über die VHS Marzahn Hellersdorf

Märchenhafte Kuschelfabeltiere & Taschenphantasien
Wir bedrucken, bekleben, besticken zugeschnittene Stoffteile für Fabeltiere, die wir anschließend zusammen nähen und mit Bastelwatte füllen. Fertig ist das Kuschelfabeltier. Und: Wir bedrucken vorgefertigte Allzwecktaschen aus Leinen oder ähnlichem Material mittels Schablonen- und Stempeltechnik. Trocknen lassen und einfach mitnehmen.

Unkostenbeitrag pro Tier oder Tasche zwischen 3 und 5 Euro. Montags 14 – 16:15 Uhr Anmeldung über die VHS Marzahn Hellersdorf

Der Puppenmacher - Pantomime-Workshop
Die Teilnehmer erlernen die Grundlagen der Pantomime und werden eingeführt in: Pantomimische Gymnastik und Technik, Exercice, Improvisation und Deutsche Gebärdensprache. Gemeinsam wird das Märchen „Der Puppenmacher“ erarbeitet und darin das Erlernte umgesetzt.

Teilnehmer ab 12 Jahre Termine für Schulklassen oder ähnliche Gruppen nach Vereinbarung 030/90293-4132

Nhamm-hee Völkel-Song: Ad Astra

 

17.09. - 26.10.2016


GEDOK URBAN
Aspekte Berliner Kunst
Installation l Malerei l Fotografie l Video

Ausstellung der GEDOK Berlin
anläßlich des 90. Jahrestages der GEDOK

Vernissage
Samstag, 17. September 2016, um 19 Uhr

Grußworte

Juliane Witt
Bezirksstadträtin
für Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur

Marianne Schulz-Hahn
1. Vorsitzende der GEDOK Berlin

Zur Ausstellung

Dr. Barbara Barsch
Kunsthistorikerin, Projektleiterin

Beteiligte Künstlerinnen: Heike Franziska Bartsch | Britta Clausnitzer | Rosa Dames | Giuliana Del Zanna | Ellen Fellmann | Ade Frey | Gisela Genthner | Margret Holz | Johanna Martin | Eva Moeller | Kirstin Rabe | Angelika Schneider - von Maydell | Michaela van den Driesch | Nam-hee Völkel-Song | Ila Wingen | Helga Wagner

Projektleitung: Dr. Barbara Barsch, Kunsthistorikerin

siehe auch: www.GEDOK-berlin.de

Heike Bartsch: Berlin City
Ade Frey: Hatz, Installation, 24 Grenzsteine, Granit Naturstein,

 

Der urbane Raum, ist seit der Industrialisierung und dem Anwachsen der Städte Gegenstand ästhetischer Diskurse von Künstlerinnen und Künstlern und in unserer globalisierten Welt verstärkt akut. Ist zeitweise die Landflucht ein weit verbreitetes Phänomen, so ist seit einigen Jahren die Rückkehr ins städtische Umfeld zu beobachten. Stadtleben ist Lifestyle, ist hipp, geil, jung und dynamisch. Berlin ist die Stadt der Kreativen, gibt Inspiration und ist Anziehungspunkt für Menschen aller Nationalitäten.

Das Ausstellungsprojekt „GEDOK URBAN – Aspekte Berliner Kunst“ ist dem 90. Jubiläum der Gründung von „GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.“ im Jahre 1926 gewidmet.

In vier aufeinanderfolgenden und über Berlin verteilten Ausstellungen setzen sich Künstlerinnen der GEDOK Berlin mit dem Thema „Stadt“ auseinander. Nach Wilmersdorf und Schöneberg ist nun Marzahn-Hellersdorf die letzte Station.

G. Del Zanna: gleichgültig-wachsam, 3teilig, 130 x 390 cm
Helga Wagner: Installation (Detail)

 

Seit den 2000er Jahren ist die städtebauliche Entwicklung Berlins rasant fortgeschritten. Das bringt eine sich ständig verändernde Lebensrealität für die meisten hier lebenden Menschen mit sich und führt auch zu Problemen wie Gentrifizierung, oder der Vertreibung aus angestammten Wohnquartieren durch Zuzug von außerhalb.

Der Gegensatz von Verwurzelung und Entwurzelung vieler in Berlin lebender Künstlerinnen, geistiges und ästhetisches Hinterfragen von vertraut und fremd, von Individualität und Entindividualisierung im städtischen Umfeld sind häufig aktuelle Themen.

Die vierte Ausstellung des Projektes „GEDOK URBAN – Aspekte Berliner Kunst“ stellt 18 künstlerische Positionen vor: Installation, Malerei, Fotografie und Video.

12.08. - 06.09.2016
ANAARESTAN & ERDBEERLAND
Buchillustrationen aus dem Iran und Deutschland

Je 16 Illustratorinnen und Illustratoren aus dem Iran und Deutschland zeigen Originalillustrationen aus ihren Bilderbüchern. Beide Länder - so unterschiedlich ihr Kulturraum auch sein mag - verfügen doch jeweils über einen großen Schatz an reicher Bildersprache. In der Zusammenschau ist eindrucksvoll zu sehen, wie sich die Kunst der Buchillustration beider Länder heute unterscheidet, ähnelt oder/und überschneidet.

 

Die Ausstellung fußt auf zwei eigenständige Schauen, die nun in Berlin erstmals zusammen gezeigt werden:

»Anaarestan« - Aktuelle iranische Kinderbuchillustrationen in Deutschland und
»Erdbeerland« - Aktuelle deutsche Bilderbuchillustrationen im Iran

Die ausgewählten Künstler & ihre Bücher

Aus dem Iran:

1 - Amir Shaabanipour »Der Papagei und der Lebensmittelhändler«
2 - Rashin Kheiriyeh »Wellen spülten eine Flasche an Land«
3 - Farshid Shafiey »Spiel mit mir«
4 - Nooshin Safakhoo »Shaahnaameh: Ein Mann zum Anfreunden«
5 - Ali Boozari »Das Wunder der Quelle«
6 - Ali Reza Goldouzian »Herr Nimman Bough«
7 - Negin Ehtesabian »Braut und Bräutigam im Regen«
8 - Atieh Bozorg Sohrabi »Einfach so«
9 - Mitra Abdollahi »Shaahnaameh: Der erste König der Welt«
10 - Hassan Moosavi »Der Schnurrbart des Onkels«
11 - Hoda Haddadi »Sara, der Apfelmus und der Fluss«
12 - Morteza Zahedi: »1000 zanimaux«
13 - Reza Maktabi »Die Magie der Malerei«
14 - Atefe Maleki Joo »Herr Ahmad«
15 - Narges Mohammadi »Ich habe keine Angst«
16 - Fereshteh Najafi »König Bahram«

Aus Deutschland:

1 - Johanna Benz »Aber ohne mein Akkordeon bin ich nichts!«

2 - Klaus Ensikat »Der Hund als Untergebener«
3 - Katrin Stangl »Stark wie ein Bär«
4 - Jonas Lauströr »Reineke der Fuchs«
5 - Wolf Erlbruch »Die Katzen von Kopenhagen«
6 - Eva Muggenthaler »Der kleine Erdvogel«
7 - Tom Eigenhufe »Sonnige Grüße aus Ziffernhausen«
8 - Anne K. Behl »Tobi und die Alten«
9 - Henning Wagenbreth »Der Pirat und der Apotheker«
10 - Andreas Töpfer »Ich bin der Wind«
11 - Nadia Budde »Und außerdem sind Borsten schön«
12 - Anika Siems »Der allerbeste Papa«
13 - Atak »Der Struwwelpeter«
14 - Anja Tchepets »Das Wassermädchen«
15 - Jens Bonnke »Flugsaurier-Gaulfriseur«
16 - Olaf Hajek »Little Gurus«

Vernissage der Ausstellung
Freitag, 12. August 2016, 19 Uhr

Zur Eröffnung werden neben den deutschen Illustratoren auch Negin Ehtesabian und Narges Mohammadi, zwei der ausstellenden iranischen Illustratorinnen anwesend sein.

Ein iranische Buffet und eine iranische Band umrahmen das Programm.

08.07. - 05.08.2016
FREIE KUNSTKLASSE MARZAHN-HELLERSDORF 2016

FÜHRUNG und FINISSAGE

Am Freitag, den 5. August 2016, um 15 Uhr findet eine Führung mit den Künstlerinnen und Kuratoren statt

Anschließend feiern wir den Abschluss unserer erfolgreichen Ausstellung. Kommt vorbei, der Eintritt ist frei.

Im März 2016 riefen Vera Müller (Bildende Künstlerin) und Matthias Schwelm (Filmemacher) junge, kunstinteressierte Menschen dazu auf, sich mit ihrer Projektidee für die Freie Kunstklasse Marzahn-Hellersdorf 2016 zu bewerben. In regelmäßigen Treffen tauschten sich die zehn jungen Künstlerinnen und Künstler im Alter von 15 bis 27 Jahren intensiv aus und realisierten unter der kuratorischen Leitung von Vera Müller und Matthias Schwelm ihre Projektideen. Vera Müller und Matthias Schwelm zum Projekt: „Es ist uns wichtig, dass sich die Teilnehmer/innen der Kunstklasse mit Projektideen aus ihrer persönlichen Lebenswirklichkeit und der Bereitschaft zur ehrlichen künstlerischen Auseinandersetzung einbringen. Wir sehen unsere Verantwortung darin, die (künstlerische) Identität der jungen Menschen zu stärken und sie darin zu unterstützen, eine eigene künstlerische Sprache zu finden, mittels derer sie sich ausdrücken können. Wir fordern sie heraus, ihre künstlerischen Ideen individuell und authentisch für die Präsentation im Ausstellungszentrum PYRAMIDE zu realisieren.“ 

Die Freie Kunstklasse Marzahn-Hellersdorf 2016 ist eine Kooperation des Projektes „Liebe Arbeit Kino“, der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf  und des Ausstellungszentrums PYRAMIDE.

Gefördert von Projektfonds Kulturelle Bildung Marzahn-Hellersdorf
Mit freundlicher Unterstützung von STADT UND LAND, dem Lionsclub Berlin-Wuhletal und der Berliner Sparkasse.

Die Freie Kunstklasse 2016 v.l.n.r.
Matthias Schwelm & Vera Müller (Kuratoren), Kristins Vasilevskaja, Ksenia Babkina, Anne Leutzsch, Le Mai Trang, Oliver Richter, Aaron Pittelkow, Tabor-Joaquin Romero Pasternack, Magoo Sophie Meyer, Alexandra Scheil, Shawn Karlborg

Sonntag, 19. Juni 2016, um 18 Uhr

Buchpräsentation

mit dem Komponisten Lothar Voigtländer
im Gespräch mit der Mitautorin Ulrike Liedtke

Livemusik mit Katharina Hanstedt (Harfe) und Musik- und Videoausschnitten aus Werkaufführungen

Ein Prisma ostdeutscher Musik:
Der Komponist Lothar Voigtländer

 

Broschiert – ab 15. Juni 2015 im Böhlau-Verlag
von Albrecht von Massow (Autor), Thomas Grysko (Autor) und Josephine Grysko (incl. Werkliste und 2 Beilage-CDs) – mit Beiträgen von: Dr. Stefan Amzoll, Prof. Matthias Herrmann, Prof. Ekkehard Klemm, Prof. Georg Katzer, Dr. Ulrike Liedtke, Dr. Tatjana Böhme-Mehner, Anna Schürmer und Thomas Grysko

Der ostdeutsche Komponist Lothar Voigtländer (*1943) steht im Spannungsfeld von Spiritualität und Moderne, Ost und West einzigartig da. Sowohl in seinen Werken wie auch in seinen verschiedenen Tätigkeiten vor und nach der politischen Wende 1989 gilt sein Bestreben einer Neuen Musik, die in vielfältigem Wandel Überdauerndes hervortreibt.

Erstmals wird das kompositorische Werk eines der bedeutenden Vertreter der zeitgenössischen ostdeutschen Moderne exemplarisch in Wort und Ton vorgestellt. In den Beiträgen sowie den zwei beigelegten Audio-CDs offenbart sich eine vielschichtige Tonkunst, die im Wechsel des politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehens eine facettenreiche Spiritualität und Autonomie zum Ausdruck bringt.

 

 

30.04. - 24.06.2016

XX.
K U E N S T L E R I N I T I A T I V E
MARZAHN-HELLERSDORF

Vernissage
Samstag, 30. April 2016, 18 Uhr


Laudatio: Gerd Adloff
Musik: Joanna Auguri

 

 

Künstlerliste:

Gerd Adloff l Christel Bachmann l Hartmut Bandlow l Wolfgang Brock l Marita Czepa l Nana Dahler l Barbara Ehnold l Barbara Endler l Ingrid Engmann l Inka Engmann l Christian Facius l Ruth Gordon l Sven-Karsten Kaiser l Elena Kaludova l Georg Krause l Antje Krüger l Alfred Kuhl l Gregor Kunz l Gisela Kurkhaus-Müller l Albert Markert l Helmut Müller l Andreas Noack l Ellena Olsen l Irene Otto l Mirella Pietrzyk l Andreas Poppmann l Marc Pospiech l Antje Püpke l Norbert Schallau l Helmut Schärfen l Birgit Schöne l Helga Schönfeld l Ingrid Schreppel l Jürgen Schumacher l Kerstin Siedschlag l Stefan Siedschlag l Katrin Siegert l Ria Siegert l Heidrun Sommer l Lili Sommerwind l Andrea Sroke l Stefan Stein l Cordula-Undine Tchorrek l Ingeborg Teetz l Ulrich Uffrecht l Caroline Wagner l Jürgen Wagner l Thomas Wagner l Simone Wecks l Gundula Wenzel l Wolfgang Wenzel l Gerd Wessel l Birgit Wiemann l Martin Wolfram

Sonntag, 5. Juni 2016

KUNST: offen

Sonderöffnungszeiten 10 - 22 Uhr
19:00 LESUNG und MUSIK

 

Sonntag, 19. Juni 2016, 18 Uhr
Ein Prisma ostdeutscher Musik - Der Komponist Lothar Voigtländer
Buchvorstellung mit Musik und Videomitschnitten

Die Mitautorin Ulrike Liedtke im Gespräch mit Lothar Voigtländer.

 

 

05.03. - 21.04.2016

XX. Kunstwerkstätten
der Marzahn-Hellersdorfer Schulen
BEGEGNUNGEN

Vernissage
Samstag, 05. März 2016, 11 Uhr



Werkstatt Neues aus alten Büchern
Werkstatt Textiles Gestalten
Keramikwerkstatt

Das diesjährige Motto unserer 20. Kunstwerkstätten in Marzahn-Hellersdorf ist so vielschichtig wie die Projektideen und die künstlerischen Ergebnisse der Kinder und Jugendlichen. BEGEGNUNGEN erkunden, erfahren, empfinden, kommunizieren, experimentieren, gestalten, spielen und noch viel mehr.

Voll Neugier kamen vom 25. bis zum 28. Januar 2016 insgesamt 170 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen zusammen, um ihren künstlerischen Interessen nachzugehen und Neuem zu begegnen. In 17 Werkstätten, die in den Schulen in unserem Bezirk und der Jugendkunstschule derArt stattfanden, arbeiteten sie gemeinsam an künstlerischen Projekten. Die Werkstattangebote reichten von traditionellen Techniken der Öl-, Aquarell- und Acrylmalerei, Grafik, verschiedenen grafischen Drucktechniken (Kartondruck, Linolschnitt, Ätz- und Kaltnadelradierung), über plastisches Gestalten mit Draht, Keramik, Pappmaschee und Stoff, bis zu Collage und Montage, Papiergestaltung sowie Fotografie und Bildbearbeitung.

Mischtechniken gab es im zwei- bzw. dreidimensionalen Gestalten und neben der Beschäftigung mit der freien Kunst entstanden auch Designobjekte. Sowohl das gemeinsame Arbeiten der Kinder und Jugendlichen verschiedener Altersgruppen, das sich Kennenlernen und miteinander Umgehen als auch die Suche nach künstlerischen Ausdrucksfähigkeit sind ein Markenzeichen unserer Kunstwerkstätten. Inklusion und Integration sind hier seit Beginn an der Tagesordnung.

 

 


 

18.01. - 26.02.2016
GODER HEIN WESSEL
Skulptur Malerei Grafik

Vernissage
Samstag,16. Januar 2016, 18 Uhr

Musik: Oliver Schmid  minimal electronics

Laudatio: Dagmar Neidigk

 

 

SALEM ALEIKUM

Morgenland trifft Abendland
07.11.2015 – 07.01.2016
Märchenwochen in der Pyramide

„Von Karawanen, Wüsten und Oasen“ heißt das Motto der 26. Berliner Märchentage, die im November dieses Jahres stattfinden. Zum ersten Mal beteiligt sich das Ausstellungszentrum Pyramide in Marzahn-Hellersdorf daran:

Märchenhafte Kunstobjekte, gemalt und belichtet, getöpfert, geschnitzt und genäht werden präsentiert; Schahname – das Buch der Könige kann in der Interpretation von sieben iranischen Künstlern betrachtet werden. Schatten- und Papiertheater sind mit ihren Märchenbildern präsent und bieten Aufführungen an. Die Lesepyramide lädt zum Zuhören und selber schmökern ein. Und auf der Galerie gibt es im Märchenzelt viel zu entdecken; auch hier wird (vor)gespielt und erzählt.

Die Ausstellung ist über die Märchentage hinaus während der Weihnachtszeit bis in das neue Jahr hinein geöffnet. Die Themen sind breit gefächert. Das Morgenland trifft in der Pyramide auf das Abendland. Gemeinsame Wurzeln und Motive werden ebenso beleuchtet wie Verschiedenheiten. Und natürlich sind alle herzlich willkommen, Jung und Alt, Schulklassen und Familien, Große und Kleine, von fern und von nah.

Salem aleikum - Friede sei mit Euch!

An der Ausstellung beteiligt sind:

Mitra Abdollahi l Hasam Amekan l Barbara Ehnold l Negin Ehtesabian l Martina Degenkolb l Sergej Dott l Ingrid Engmann l Inka Engmann l Elisabeth Gulich l Eva Hein l Ali Khodaayee l David Koch l Hasan Mousav l Ellena Olsen l Papiertheater an der Oppermann l Ute Pauls l Werner Petrich l Mirella Pietrzyk l Antje Püpke l Peyman Rahimizadeh l Jürgen Rassek l Stefan Raum l Nooshin Safakhoo l Birgit Schöne l Herma Siebrasse l Roman Streisand l Madeleine Weber l Gundula Wenzel l Birgit Wiemann

in Kooperation mit der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf unterstützt von der Agrarbörse Deutschland Ost e.V., Hammeraue e.V., der Jugendkunstschule derArt und der Sozialen Bücherstube.

Veranstaltungen in der Ausstellung

Der kleine und der große Klaus

MÄRCHEN MITMACH TAG

Sonntag, 22. November 2015
14 – 18 Uhr

14 Uhr
Der kleine und der große Klaus
Das „Papiertheater an der Oppermann“ zu Gast in der Pyramide

Zwei Pappkameraden auf einer winzigen Bühne, mit richtigen Kulissen, Licht- und Geräusch-Effekten, nach einem Märchen von H.Ch. Andersen
für Menschen ab 8, (45 Min)

 

Danach
viele Mitmachangebote:

Blick hinter die Kulissen

Ein eigenes Holzschwert herstellen

Wir bauen ein Märchenschloss

Einmal Prinzessin sein, oder doch lieber die Hexe?

Tier- Fabel- und Märchenwesen – Maskenbau u.a.m.

 

Am Mittwoch, den 2. Dezember 2015, um 15 Uhr

wird Frau Dr. Gabrielle Hiller
(Mitglied des Abgeordnetenhauses)

in unserer Ausstellung ein orientalisches Märchen lesen.

Große und kleine Märchenfreunde sind ganz herzlich eingeladen.

MÄRCHEN- UND KUNSTBASAR

Sonntag, 6. Dezember 2015
14 – 18 Uhr

Lust auf einen märchenhaften Nikolaustag? Noch kein Geschenk für Weihnachten? Die Pyramide verwandelt sich in einen BASAR, mit Harfen und Flötenklängen, Geschichtenerzählen und natürlich jeder Menge Kostbarkeiten: Holzschnitte und Bilder, Schmuck und Textiles, Kunsthandwerk und Kurioses, Einmaliges, Traumhaftes zum Schauen, Staunen, Stöbern und - zum mit nach Hause nehmen.

Inklusions-Theater-Werkstatt Marzahn-Hellersdorf
Begegnungen im Alltag
14. Dezember 2015

10 Uhr Generalprobe l 13 Uhr Premiere

Auf der Straße erscheint plötzlich ein Fremder mit einer großen, roten Nase. Was ist los? Wo kommt der her? Was ist mit dem? Das Theater-Stück, gespielt von Lernbehinderten bis Hochbegabten berührt und macht neugierig. Mal ist es amüsant, mal ist es bedrohlich. Diese Produktion ist das Ergebnis einer zweijährigen Inklusions-Theater-Werkstatt, die von „TheaterSpiel & Schule e.V.“ geleitet und mit der Schule am Rosenhain und dem Sartre-Gymnasium durchgeführt wurde. Gefördert von Aktion Mensch

Angebote in der Ausstellung:

Anfragen unter: 030/90293 4132


Wir bauen ein Märchenschloss
– mit Antje Püpke
Aus Holz und Pappe, Farben und Stoffen entsteht ein Schloss für die Ausstellung mit abend- und morgenländischen Elementen zum Spielen und Träumen
Jeden Donnerstag im November 14 – 17 Uhr / Kindergruppen auch vormittags auf Anfrage

 

Märchen mit Barbara
Rotkäppchen oder Kalif Storch – oder Märchen, die uns selber einfallen – Barbara Ehnold spielt und erzählt zusammen mit den Kindern und vielen Requisiten
Kindergruppen auf Anfrage

 

Märchenstunde am Mittwoch um Drei
Lesepaten, Großmütter, Märchenfreunde, Politikerinnen – jede Woche liest eine(r) von ihnen ihre oder seine Lieblingsmärchengeschichte
Gruppen bitte anmelden

 

Einen Mond für Leonore
Poetisches Handpuppenspiel nach einer Geschichte von James Thurber, mit Musik zum Lauschen und Rauschen, Singen und Schwingen. (45 Min)
Für Schulklassen (ab 6 Jahre) nach Voranmeldung.

 

Der Tausendfüßler und der Skarabäus-Käfer
Ein farbiges Schemenspiel zu einer Tiergeschichte von James Krüss (20 Min) Für Schulklassen (ab 9 Jahre) nach Voranmeldung.

werden und vergehen
Künstlerinitiative Marzahn Hellersdorf 19
05.09. – 30.10.2015

Vernissage
Sonnabend, 05.09.2015, 18 Uhr

Musik: Duo Espressivo Jeannine und Jonathan Jura

Laudatio: Christina Dreger, Fachbereichsleiterin Kultur Marzahn-Hellersdorf

 

 

Gerd Adloff l Christel Bachmann l Hartmut Bandlow l Wolfgang Brock l Nana Dahler l Barbara Ehnold l Barbara Endler l Ingrid Engmann l Inka Engmann l Christian Facius l Ruth Gordon l Nadja Hertzsch l Georg Krause l krizzi with the k! l Alfred Kuhl l Gregor Kunz l Gisela Kurkhaus-Müller l Albert Markert l Luiza Mogoşanu l Helmut Müller l Andreas Noack l Ellena Olsen l Irene Otto l Uwe Peschel l Mirella Pietrzyk l Andreas Poppmann l Marc Pospiech l Antje Püpke l Helmut Schärfen l Tanja Schnitzler l Jürgen Schöne l Helga Schönfeld l Ingrid Schreppel l Jürgen Schumacher l Kerstin Siedschlag l Stefan Siedschlag l Katrin Siegert l Ria Siegert l Heidrun Sommer l Lili Sommerwind l Andrea Sroke l Stefan Stein l Cordula-Undine Tchorrek l Ingeborg Teetz l Ulrich Uffrecht l Caroline Wagner l Jürgen Wagner l Thomas Wagner l Simone Wecks l Gundula Wenzel l Wolfgang Wenzel l Gerd Wessel l Birgit Wiemann l Martin Wolfram

 

Musik und Lesung in der Ausstellung

Sonnabend, 26. September 2015, um 18 Uhr

Musik: Joanna Auguri
Lesung: Adloff l Engmann l Sommer l Tchorrek l Wolfram

WESEN UND STRUKTUR

arbeiten der freien medienübergreifenden kunstklasse marzahn-hellersdorf
17.7. - 28.8. 2015

Vernissage
Freitag, 17.07.2015 um 17 Uhr

Im Frühjahr 2015 riefen Vera Müller (Bildende Künstlerin) und Matthias Schwelm (Filmemacher) junge, kunstinteressierte Menschen dazu auf, sich mit ihrer Projektidee um ein Stipendium für die freie Kunstklasse zu bewerben. Acht junge Künstlerinnen und Künstler  von 15 bis 24 Jahren bilden die erste freie, medienübergreifende Kunstklasse Marzahn-Hellersdorf und arbeiten mit den Medien Fotografie, Malerei, Grafik, Skulptur, Installation und Video. 

Die Künstlerinnen und Künstler sind: Tabor Romero Pasternak, Enna Bogott, Frauke Jansen, Veronika Simmering, Sue Lin Park, Sophia Kons, Anton Böhm, Josias Buchweitz.

Zur Vernissage werden die Pianistinnen Sonja & Shanti Sungkono ein kleines Konzert geben und Vera Müller & Matthias Schwelm werden mit einigen Begrüßungsworten die Ausstellung eröffnen.

www.freie-kunstklasse.de

06.06. - 07.07.2015

Andreas Poppmann

v o l o n t a i r e [freiwillig]

Ausstellung / Installation

 

 

Rex Joswig (C) Poppmann

 

Im Rahmen von
kultour à la carte.
Marzahn-Hellersdorfer KulturOrte laden ein.

Samstag, 18 – 23 Uhr

Vernissage der Ausstellung ab 18 Uhr

Laudatio: Rex Joswig – The Last Laugh Foundation

 

 

TANK (c) Poppmann

 

19 Uhr TANK - Bettina Drein (Gesang, Geige) und Thorsten Beckmann (Gitarre, Gesang)

Die Formation TANK reunierte sich im Sommer 2014 aus bestimmten Anlass. Unbestimmt ist jedoch ihre musikalische Ausrichtung.In ihrem eigenen THINK TANK und im Pool musikalischer Nachbarn fischend, darf man immer gespannt sein, was man als Nächstes um die Ohren gehauen bekommt. Dass Gitarre und Gesang dabei sind, ist die einzige Gewissheit, derer man sich bei den beiden „Keine-andere-Wahl- Berlinern“ mit dem guten Geschmack und zweifelhaften Benehmen sicher sein kann.

 

 

Joanna G. Auguri

 

21:30 Uhr Joanna Gemma Auguri (Akkordeon)

Joanna Gemma Augustis Lieder erzählen Herzensangelegenheiten, verzauberte moderne Seemannslieder über verlorene Schiffe und reisende Seelen in die weiten offenen Meere und die Großstädte ...

 

 

Finissage
07.07.2015, ab 19 Uhr
mit Peter Wawerzinek

18.04. - 28.05.2015

LICHTBLICKE

19. Kunstwerkstätten der Marzahn-Hellersdorfer Schulen

Vernissage

Sonnabend, 18.04.2015, 11 Uhr

2015 ist das Jahr des Lichts. Daran angelehnt gaben sich die 19. Kunstwerkstätten das Motto LICHTBLICKE. Dieser Begriff steht für die Vielschichtigkeit der künstlerischen Ausdrucksfähigkeit der Kinder und Jugendlichen in unserem Bezirk. In 16 unterschiedlichen Werkstätten trafen sich 175 Schülerinnen und Schüler aller Schularten, aus den Grundschulen, Förderschulen, Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien, um gemeinsam an vier Tagen vor den Winterferien ihre Kreativität unter Beweis zu stellen und ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.

Die Werkstattangebote reichten von traditionellen Techniken wie Malerei (Öl-, Acryl- und Seidenmalerei), Grafik, verschiedenen grafischen Drucktechniken Linoldruck, Material- und Kartondruck, Kaltnadelradierung), plastischem Gestalten (Keramik, Pappmaschee und Stoff), Papierherstellung und Papiergestaltung bis zu Fotografie und Bildbearbeitung, der Herstellung kleiner Animationsfilme sowie Graffiti auf Leinwand.

Die Ergebnisse sind in dieser farben- und lebensfrohen Ausstellung zu bewundern!

Uwe Peschel: Dünen bei Börgerende

 

09.02. – 14.04.2015

TERPENTIN

Uwe Peschel l Lutz Beckmann

 

Vernissage
Sonnabend, 07.02.15, 18 Uhr

Musik: Dietmar Diesner (sax)

Lutz Beckmann: Kattegat vor Varberg dramatisch

 

 

 

Robert Beckmann, vox vio - Tomoko Fujimura, git

Kommende Veranstaltungen in der Ausstellung

Zwei Konzerte der besonderen Art

 

Sonnabend, 04.04.2015, 19 Uhr

Die Herren Grüßaugust

Konzert in der Ausstellung

Erinnert sich einer noch an die Band mit dem unaussprechlichen Namen “The Inchtabokatables” –
vergessen und begraben? ....

Nun sind der Sänger und Drummer dieser Formation, ausgestattet mit neuen Organen und nach diversen Rehabilitationsmaßnahmen, dem persönlichen Strafvollzug entronnen. Sie haben leider nichts besseres zu tun als erneut, wenn auch und unter anderem Namen „ GRÜßAUGUST“, den selben unsäglichen und nicht einzuordnenden Mix aus Noise, Punk, Psycho und Spaß zu zelebrieren.

Der Folk ist auf der Strecke geblieben, das Mittelalter wieder da wo es hingehört ... Grüßaugust dröhnt und jault, es feedbackt und koppelt, es wummert und flirrt, mal laut mal leise – aber nie langweilig.

Musik um sich den Staub des Alltags von der Seele zu waschen.

(GrüßAUGUST über GrüßAUGUST)

 

Dienstag, 14.04.2015, 19 Uhr

klang. farbe. stille.

Konzert mit Lothar Voigtländer zur Finissage


"... einmal den Mund voller Träume haben ..."

Lieder für Sopran und Klavier aus 5 Jahzehnten

Hrund Osk - Sopran

Nadeshda Tselujkina - Klavier

 

 

Hrund Osk, Foto: Alfheidur Erla
Nadeshda Tselujkina

 

 

Veranstaltungen in der Ausstellung:

 

Freitag, 13 Februar 2015, 14 Uhr

Kultour à la carte „Mehr Licht!“

Treffen der Projektgruppe des Kulturwochenendes am 6./7. Juni 2015

Interessenten sind herzlich eingeladen.

 

Freitag, 27.02.2015, 14 Uhr

In eigener Sache …

Die Künstlerinitiative Marzahn Hellersdorf diskutiert Projekte 2015/16

 

Donnerstag, 05.03.2015, 19 Uhr

Eine Stadt tanzt: Le Sacre – Das unsichtbare Opfer

Filmvorführung mit Gespräch

24.09. - 15.10.2014

flügel und anker

junge aktive kiez-kunst

Kunstprojektwochen vor Ort

 

des THAT.NET Projektzentrums

für kulturelle Bildung

 

Seit Wochen herrscht im Hellersdorfer Ausstellungszentrum Pyramide emsiges Treiben – hier entsteht die nächste Ausstellung „flügel & anker“. Das Hinweisschild: „Wegen Ausstellungsumbau geschlossen“ fehlt jedoch an der Tür. Stattdessen kommen und gehen junge Leute im Alter zwischen 13 und 18 Jahren, um zu zeichnen, Netze zu knüpfen, Hochhausfassaden zu entwerfen, Klangskulpturen aufzubauen, meterlange Pappröhren zu bemalen und vieles andere mehr. Unter der fachkundigen Anleitung des Künstlers Berbo Thierfelder lassen alle gemeinsam neue, sinnlich anregende Räume im Raum entstehen, Räume, die sich verbinden und dennoch offen sind – um in ihnen und an ihnen weiter kreativ zu arbeiten. Auch wenn die Ausstellung ab 16.10.14 eröffnet ist – wird sie nicht ein für alle Mal fertig sein. Junge Menschen sind eingeladen sich hier weiter unter Anleitung künstlerisch auszuprobieren und damit auch die Ausstellung Stück für Stück wachsen zu lassen.

17.10.14 - 30.01.2015

flügel und anker

junge aktive kiez-kunst

Ausstellung und begleitende Angebote

 

Vernissage

16.10.2014, 18 Uhr

In- und Out-Door-Performances der Kiez-Künstler

unter Leitung von Berbo Thierfelder

Einführung: Prof. Dr. Christian Widdascheck

Alice Salomon Hochschule

 

 

es geht weiter ...

Vom 20.10. - 20.11.2014 wird in der Pyramide an einem zweiten Ausstellungsprojekt gearbeitet, Titel: u n t e r w a n d e r n

Leitung: Birgit Schöne. Kreatives Mitmachen erwünscht! Interessenten melden sich bitte in der Pyramide.

Tel.: 030/90293-4132

 

 

 

 

Veranstaltung in der Ausstellung

 

LESUNG & MUSIK

Sonntag, 24.08.2014, 16 Uhr

 

Lyrik und Prosa von Adloff l Engmann l Kunz l Tchorrek l Wawerzinek l Wolfram

Musik: Benson McGlashan (guit) & Michael Weidner (sax)

 

Die Künstlerinitiative Marzahn-Hellersdorf ist ungewöhnlich. Seit über 18 Jahren treffen sich Künstlerinnen und Künstler verschiedener Genre, um zu einem Thema gemeinsam auszustellen. Malerei, Grafik, Fotografie, Film, Video, Textilkunst, Installationen, Keramik, Bildhauerei, aber auch das geschriebene Wort in Lyrik und Prosa finden in den Expositionen ihren Platz. Studierte Kollegen stellen gemeinsam mit Autodidakten aus. Für viele war und ist Marzahn-Hellersdorf Wohn- oder Arbeitsmittelpunkt, Künstlerfreunde und Kollegen werden dazu geladen.

 

 

Helmut Schärfen: Flüchtling, 2014
Thomas Wagner: zu W. Sorokin "Hochzeitsreise", 2013
Simone Wecks: Flucht ins Gebirge, 2014

 

 

Das diesjährige titelgebende Motto Z U F L U C H T ist so alt, wie die Menschheit selbst und es hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Ja, es ist – wenn man sich die großen Migrationsbewegungen auf unserer Welt vor Augen hält – geradezu ein brandaktuelles Thema.

Zuflucht suchen – vor Bedrohung, Gewalt, Gefahr – die Worte Flucht oder fliehen sind nahe Verwandte. Doch ein direkt abgeleitetes Verb kennt die deutsche Sprache nicht. Zuflucht kann man suchen, finden, nehmen, man kann sie auch geben, bieten und gewähren – auf den verschiedenen Ebenen unseres Daseins.

 

Ruth Gordon: Flucht, 2003/14
Norbert Schallau: Harmonie der Religionen (Detail), 2014
Katrin Siegert: o.T. 2014

 

Zuflucht kann ein Ort sein, eine Ideologie, die Natur, Gott. Menschen suchen Zuflucht in Drogen, in der Kunst, im Alkohol, in der Arbeit, in Kirchen und Klöstern, unter Felsvorsprüngen und Höhlen, in U-Bahnschächten und Bunkern – Zuflucht ist nicht unbedingt von Dauer, die Bewegung dahin bleibt präsent.

Mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler haben sich inspirieren lassen. Malerei, Grafik, Installationen Papierpulparbeiten, Holzbrand, Fotografie, Skulptur und Keramik, sowie Lyrik und Prosa sind zum Thema entstanden.

 

Vernissage

Sonnabend, 19. Juli 2014, 18 Uhr

 

Grußwort: Juliane Witt, Bezirksstadträtin

INTRO: Martin Wolfram

Musik: TANK

 

Die Ausstellung ist auch sonnabends 10 - 20 Uhr geöffnet.

Johannes Grützke: Nackter Oberkörper mit nach rechts erhobenem Arm (Selbstbildnis), 2001, Öl/Lw., 80 x 100 cm

 

05.04. - 05.07.2014
Innenansichten - Weltbetrachtungen
Gegenständliche Kunst in Deutschland

Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kultur- und Zeitgeschichte

Innenansichten – Weltbetrachtungen
unter diesem Motto präsentieren sich fünfzig Künstlerinnen und Künstler aus zehn deutschen Bundesländern von April bis Juli 2014 im Ausstellungszentrum Pyramide. Drei Generationen Bildender Künstler geben Einblick in ihr Schaffen. Die Berliner Vertreter der Neuen Prächtigkeit und des Sensualismus treffen auf phantastischen Realisten aus Süddeutschland, norddeutsche Pleinairmaler begegnen Leipziger Künstlern: Bilderbotschaften einer überwundenen Sprachlosigkeit, eine pointierte Sicht auf Mensch und Landschaft, in Traumwelten und exotische Weiten.

Der moderne Ausstellungsbau Pyramide bietet die Möglichkeit, die Ausstellung nach den Themen

Bildnis und Gleichnis • Vielfalt der Lebenssichten
Gestaltungsräume • Stadt – Land – Stillleben
Im Gleichnis die Welt deuten • Archetypen der Moderne
Arbeit an Gesellschaft und Geschichte
Sehnsucht nach Vollkommenheit • Im Phantastischen das Vergangene mit dem Zukünftigen verbinden

zu gliedern.

In einem Garten der Dinglichkeit vom Trompe l’oeil bis zum expressiven Gestus erwartet den Besucher ein Fest der Augen. Präsentiert wird eine wiedergefundene Mitte selbstbewussten Künstlertums, das im Bekenntnis zur Tradition die Sprache der Dinge als unerschöpfliche Quelle der Welterkenntnis nutzt und Selbstvertrauen in die Zukunft vermittelt.

Christa Biederbick: Sitzendes Mädchen
Christopher Lehmpfuhl: Humboldtbox
Michael Lassel: Turm zu Babel
Harald Metzkes: Ukas
Neo Rauch: Die Kreuzung

ACHTUNG FÜR DIESE AUSSTELLUNG GELTEN ERWEITERTE ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag bis Sonnabend 10 - 20 Uhr

Führungen
mit dem Kurator der Ausstellung Dr. Kuno Schumacher
jeden Mittwoch und jeden letzten Sonnabend im Monat um 16 Uhr - und nach Vereinbarung: 030/902934163

 

Katalog zur Ausstellung 18,- €

 

siehe auch: http://ausstellung.zga-berlin.de

 

01.03. - 27.03.2014
ERWACH[S]EN
18. Kunstwerkstätten Marzahn-Hellersdorf

Vernissage
Sonnabend, 01. März 2014, 11 Uhr

Rahmenprogramm: SchülerInnen des musisch-ästhetischen Profilkurses der Ernst-Haeckel-Oberschule

 

Schon ERWACHSEN!?

... unter diesem Thema fanden in der Woche vom 27. bis 30. Januar 2014 die 18. Kunstwerkstätten in Marzahn-Hellersdorf statt.

18 Jahre - so lange gibt es die Kunstwerkstätten nunmehr in Marzahn-Hellersdorf. 175 Schülerinnen und Schüler aller Schultypen nahmen an dem viertägigen Kunstprojekt teil und fanden in 15 Werkstätten vielfältige Möglichkeiten, ihrer Fantasie einen Ausdruck zu geben.

Die angebotenen Techniken reichten von Malerei, Grafik, Druckgrafik, Plastiken aus Keramik, Papier oder Kunststoff, über das Weben, Fotografieren, Erstellen von Videos mit Papier- oder Knetfiguren bis zum Designen eigener Schuh-Objekte.

Die Werkstattarbeit verbindet Kinder aller Schultypen und Altersstufen in der gemeinsamen Arbeit. Heterogenität und Inklusion - zwei Schlagwörter der aktuellen Bildungsdebatte werden hier schon immer umgesetzt.

 

Die Ausstellung ist geöffnet von Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr

Der Eintritt ist frei.  

 

Im Rahmen der Ausstellung „Erwachsen“ der 18. Kunstwerkstätten der Marzahn-Hellersdorfer Schulen präsentiert sich vom 10.3. - 27.3.2014 eine kleine Gastausstellung in der Pyramidenspitze:

Kleine Künstler im Designerkleid

In den Oktoberferien 2013 besuchten die Kinder und Erzieher des Hortes der Pusteblume Grundschule aus Hellersdorf die Ausstellung „Kunst trifft Kleid“ im Ausstellungszentrum Pyramide. Das hatte Folgen, die nun in der Pyramidenspitze zu sehen sind. Sie schreiben dazu:

"Wir waren begeistert von den wunderschönen Kleidern und Bildern. Es entstand ein Projekt, bei dem wir fotografierten und Bilder zu den Stoffen, Kleidern und allem was uns gefiel, gestalteten. Mit Feuereifer bauten wir einen Laufsteg auf. Einen ganzen Tag verkleideten wir uns, tanzten über den Laufsteg und beobachteten Bewegungen, Fotografien, uns Selbst im Spiegel. Wir stellten Kleider und Verkleidungen aus Zeitungspapier und Klebetape her. Es gab viel zu staunen: wie schwer es war, so lange still zu stehen und wie schnell wir uns manchmal verwandelten. Die Ideen sprudelten und so gestalteten wir auch zwei lebensgroße Figuren. Gino und Annalena stellten sich dafür zur Verfügung. Wir malten um die Körper und mit alter Bekleidung und Fotos aus Illustrierten wurden unsere Figuren lebendig. Unsere kleine Ausstellung wurde komplett, als wir an den Nachmittagen die Fotografien und Bilder auswerteten und zusammenstellten. Dann entwickelten wir Kleiderpuppen und so wuchs unsere Vorstellung von Kunst. In der Schule stellten wir unsere Arbeit im Foyer aus und jetzt sind wir hier in der Pyramide, wo alles seinen Anfang nahm! Das macht uns alle stolz!

die Kinder und Erzieherinnen der Pusteblume-Grundschule"

Andrea Sroke: Im Zimmer nebenan, 2013

25.01. - 25.02.2014
AKTuell
FrauenKunstKarawane Marzahn-Hellersdorf

Arbeiten von
Christel Bachmann l Ingrid Engmann l Inka Engmann l Elvira Mewes l Antje Püpke l Melany Reynolds l Andrea Sroke l Ingeborg Teetz l Annette Weiske l Birgit Wiemann

 

Vernissage
Sonnabend, 25. Januar 2014, um 18 Uhr

Intro: Karin Feige

Musik: KlangFantasten (Miroslav Grosser. Obertongesang, E-Violine und Stefan Lau, Didgeridoo, Percussion)

VERANSTALTUNGEN IN DER AUSSTELLUNG
 

Freitag, 07.02.2014, 18 Uhr
Regen trink ich aus schwerer Hand
Buchvorstellung mit der Autorin Cordula-Undine Tchorrek 

und

Grenzpunkt Null - aus dem Jenseits der Unterhaltung
mit der lebenden Repetiermaschine Rex Joswig

Finissage der Ausstellung
Sonnabend, 22.02.2014, 18 Uhr

Mal-, Tanz- und Klangperformance mit den Kunstrebellen AMAST
mit Maike Bartz (Tanz), Stefan Lau (Musik), Antje Püpke (Malerei)

ACHTUNG NEUE ÖFFNUNGSZEITEN 

Mo - Fr 9 - 18 Uhr und nach Vereinbarung

an den Feiertagen geschlossen

 

01.12.2013 - 17.01.2014
Zwischen Ende und Anfang
Werkschau aus dem Tiele-Winckler-Haus

 

 

VERANSTALTUNG IN DER AUSSTELLUNG

Donnerstag, 16.01.2014, 19:00 Uhr
Der große Irrtum 
Eine dokumentarische Filmerzählung durch fünf Jahre Deutschland
von Dirk Heth und Olaf Winkler

im Anschluss Gespräch mit den Filmemachern 

 

Jenseits der Marktgesellschaft – Anmerkungen der Regisseure

Die polnische Lyriker Wislawa Szymborska schrieb einmal: „Wir nennen es Sandkorn. / Es selbst aber nennt sich weder Sand noch Korn. / Es kommt ohne den allgemeinen, / besonderen, vorübergehenden, / ständigen, vermeintlichen / oder eigentlichen Namen aus. / Unsere Blicke, Berührungen bedeuten ihm nichts. / Es fühlt sich weder gesehen, noch berührt.“ – Wohl ähnlich könnte man über den „Marktwert des Menschen“ schreiben. Fast jeder heute kennt diese emotionslose Realität, wie auch immer man sie benennt, und macht dies auf individuelle Weise mit verschiedenen Schlussfolgerungen durch.

Als wir Ende 2005 die Produktion unseres Films „Eggesin möglicherweise“ beendeten, begriffen wir die von uns porträtierte Provinzstadt Eggesin als aufscheinendes Symptom einer tiefen Krise unseres ökonomischen Systems. Die um ihren wichtigsten Arbeitgeber amputierte Stadtgemeinschaft war auf sich selbst zurückgeworfen. Trotz aktiver Neubesinnung beobachteten wir einen bitteren Desillusionsprozess: Die eigenen Kräfte werden geringer erlebt als vermutet, und die „große Politik“ machtloser als angenommen. Der Schrumpfungs- und Auflösungsprozess der Stadt schien unaufhaltsam.

Ohnmächtig erlebten wir gemeinsam – die engagierten Bürger und wir als Filmemacher – am Beispiel einer Stadt, wie das gnadenlose Paradigma der bedingungslosen Marktfähigkeit eine intakte Stadt zu verschlucken drohte, in denen Bürger ohne Arbeit hockten, die aber platzten vor (skurrilem) Erfindungsreichtum. Hier schien uns etwas Neues auf: Eine parallele Gesellschaft. Eine zunehmend erwerbslose und subventionierte – aber nicht untätige Bürgergesellschaft, die abseits von Markt und Wirtschaftswachstum eine eigene Kultur und Mentalität entfaltete. Noch stigmatisiert von Arbeitslosigkeit und voller Minderwertigkeitskomplexe, aber in Tätigkeit für sich selbst und für die Gemeinschaft (z.B. in Vereinen, im Ehrenamt, in der Nachbarschaftshilfe). Arbeit aber, die kein Einkommen nach sich zog. Arbeit, an deren Potenzen – so schien es uns damals – keine ernsthaften gesellschaftlichen geschweige denn politischen Visionen verschwendet wurden. Bürgerarbeit.

Nunmehr darauf aufmerksam geworden, achteten wir auf Spuren alternativer Ideen zum Paradigma der unbedingten Marktfähigkeit. Spuren, denen wir auch politische Durchsetzungschancen zusprachen. Ausgerechnet in Eggesin und in Sachsen-Anhalt stießen wir dabei auf zwei einander ähnelnde Projekte. Geduldig folgten wir ihnen – zwischen Euphorie und Skepsis schwankend – bis sie doch wieder vom gegenwärtig unanfechtbaren Paradigma des Marktwerts zersetzt wurden. Der „Marktwert“ erschien uns wie eine mystische Gestalt, die alles direkt oder indirekt ergreift – und die zugleich wie eine Fessel auf jene neue Formen von Arbeit wirkte. Wir begannen – diesen Film.

Zugleich machten wir eine ernüchternde Beobachtung in unserer politischen Landschaft: Sie ist beinahe ausschließlich erfüllt von Einkommensdebatten. Die Kehrseite (fast) allen Einkommens, die Arbeit, wird dabei kaum diskutiert. Überhaupt – was zählt zu ihr? Warum schenken wir – wenn überhaupt die Rede auf sinnerfüllte Arbeit kommt – sofort dem Kassenwart das Wort: Wer soll das bezahlen? Zählen diese Einkommensdebatten gar zu den Symptomen eines verarmten Arbeitsbegriffes? Wie einbetoniert und ehern wirkt das Paradigma des Marktwerts…

18.10. - 15.11.2013
Humanisten im Fokus - Widerstand einer vielfältigen Bewegung und ihre Verfolgungsgeschichte
Ausstellung des Humanistischen Verbandes Deutschlands

Vernissage
Freitag, 18. Oktober 2013, 14 Uhr

Einführung: Michael Schmidt, Kurator der Ausstellung, HVD

Musik: "Danach - Chansons aus den Zwanzigern" mit Jan Damitz und Bert Mario Temme

Reichtagsbrand Quelle: Wikimedia.org

10.10. - 15.11.2013
Verbrannte Bücher Von den Nazis verfemte Schriftsteller
Ausstellung des Förderkreises Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.

Vernissage
Donnerstag, 10. Oktober 2013, 17 Uhr

Begrüßung: Dagmar Pohle, amt. Bezirksbürgermeisterin

Einführung: Lea Rosh, Vorsitzende des Förderkreises Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Musik: Barbara Sadowski, Violine, und Peter Gotthardt, Klavier

 

Veranstaltung in der Ausstellung
Donnerstag, 24.10.2013, um 18 Uhr

Lea Rosh und Jörn Schütrumpf lesen aus den
Liebesbriefen der Rosa Luxemburg

 

Was war das für eine Nacht, in der im Deutschen Reich die Bücher brannten?

In der in nahezu jeder deutschen Universitätsstadt die Feuer wie ein Fanal an diesem 10. Mai 1933 weithin sichtbar leuchteten. Wie konnte es sein, dass in einem zivilisierten Land im 20. Jahrhundert Studenten in ganz Deutschland freiwillig und freudig nachts auf die Straße liefen und die Bücher ihrer besten Schriftsteller ins Feuer warfen?

Die Bücher von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Heinrich Mann, Erich Maria Remarque und vielen, vielen anderen. Im Land herrschte Aufbruchstimmung, ein neuer Geist. Eine neue Gemeinschaft sollte entstehen, und um diese entstehen zu lassen, musste zunächst einmal der Teil, der nicht dazugehören sollte, aussortiert werden – für alle Welt sichtbar, leuchtend in der Nacht.

Jene Nacht ging wie ein Riss durch das Leben der 131 Autoren, die auf der ersten „Liste des undeutschen Geistes“ standen. Ein Riss durch ihr Leben, durch ihr Werk. Ein Riss auch durch die Geschichte dieses Landes.

Veranstaltung in der Ausstellung
Donnerstag, 24.10.2013 um 18 Uhr

Lea Rosh und Jörn Schütrumpf lesen aus den
Liebesbriefen der Rosa Luxemburg

09.09. - 04.10.2013
Kunst trifft Kleid
Malerei & Mode

Vernissage
Sonntag, 8. September 2013, 17 Uhr

Einführung: Sonia Schadwinkel und Herma Siebrasse

Musik: Miss Groovanova

Annte, Carstens, Sonia Schadwinkel, Herma Siebrasse, Mirella Pietrzyk, Barbara Rosengarth, Nana Doil, Monika Jessing, Ayse König, Margarethe Paskos, Norbert Schwarzer, Ulrike Strauch-Göbel, Martina Russ-Metze, Karin Eckhardt-Heuck

 

Modedesign gepaart mit Kunst – ein Experiment, dem sich fünf Berliner und Bremer Modedesignerinnen genannt „Mode 28“, stellten. Die Idee: eine Kollektion aus weißen Kleidern wird künstlerisch „aufgewertet“. Bildende Künstler aus Bremen und Berlin werden gesucht – und gefunden. Sie bekommen ein fertiges Kleid und haben freie Hand, ihre „Leinwand“ zu gestalten. Das Ergebnis: eine vielseitige Mischung, die während einer Modenschau am 25. Mai 2013 im Gerhard-Marcks-Haus in Bremen erstmals präsentiert wurde.

Es gibt kurze Sommerkleider in zarten Pastelltönen, extravagante Jacken mit filigranen Illustrationen, Röcke mit kraftvoll leuchtenden Blüten, getupfte Hosenanzüge, Cocktailkleider mit abstrahierter Stadtansicht, Abendkleider mit Meeresimpressionen. Nun sind sie im September im Ausstellungszentrum Pyramide zu sehen.

03.09.2013, 19 Uhr
Lothar Voigtländer
Festkonzert zum 70. Geburtstag

KLANGZEIT
Komponieren im Spannungsbogen zwischen Raum und Zeit

 

Werke von Katzer l Koch l Voigtländer l Zapf l Zuraj

Begrüßung: Juliane Witt, Bezirksstadträtin Jugend Familie, Weiterbildung und Kultur

Laudator: Prof. Dr. Albrecht von Massow, Hochschule für Musik Weimar

Interpreten
Katharina Hanstedt
Hermann Naehring
Mathias Pinto de Oliviera
Antje Marta Schaeffer
Iris Sputh
Susanne Zapf

 

 

29.07. - 30.08.2013
SCHAUM DER TAGE [à Boris Vian]
17. Ausstellung der Marzahn-Hellersdorfer Künstlerinitiative

Vernissage
Sonntag, 28.07.2013, 17 Uhr

Intro: Andreas Poppmann

Musik: MeToMyWall

Rex Joswig
Rex Joswig

Finissage
Lesung und Musik in der Ausstellung
Sonntag, 01.09.2013, 17 Uhr

Adloff l Engmann l Kunz l Tchorrek l Wawerzinek l Wolfram

&

Herbst in Peking
oder: Das Ohr in der Pyramide
suggeriert von der lebenden Repetiermaschine Rex Joswig

Grenzpunkt Null ist eine Radioshow aus dem Jenseits der Unterhaltung, in der sich Poesie & mehr oder weniger populäre Musik vermischen zu einem Cocktail aus Stimmen und jemand spuckt an die Wand. Präsentiert von der lebenden Repetiermaschine Rex Joswig seit 1992 auf den verschiedensten
Radiostationen.(dt 64, mdr sputnik, radio corax, reboot fm, etc.)
reboot.fm/category/grenzpunkt-null/

Bundesregierung-Perlia-Archiv
Bundesregierung-Perlia-Archiv
Foto: Nadja Krawzcyk
Stephan Krawczyk

17.06, - 19.07.2013
"Wir wollen freie Menschen sein"
Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Ausstellung zur Zeitgeschichte der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur

& Bilder von Gino Kuhn

Vernissage
17. Juni 2013 um 18 Uhr

Grußwort
Juliane Witt
Bezirksstadträtin Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur

Einführung
Dr. Benno Fischer
Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Gino Kuhn

Musik
Stephan Krawczyk

 

Am 17. Juni 2013 jährt sich der Volksaufstand in der DDR zum 60. Mal. Der 17. Juni 1953 steht für das erste große Begehren nach Freiheit und für den spontanen Widerstand der Bevölkerung gegen seine stalinistische Regierung. Bereits am 16. Juni beginnen in Ost-Berlin die ersten Streiks und Demonstrationen gegen die Ignoranz des SED-Regimes und für eine Wiedervereinigung Deutschlands.

Gino Kuhn hat seine Erlebnisse als ehemaliger Häftling in der DDR künstlerisch verarbeitet und setzt sich in seinen Werken sowohl mit der SED-Dikatur als auch mit den Haftbedingungen in den DDR-Gefängnissen auseinander. Ein weiteres Thema, das er mit seinen Bildern aufgreift, ist die Berliner Mauer.

Bilder von Gino Kuhn

verlängert bis zum 19. Juli 2013:

14.05. - 21.06.2013
Die nationalsozialistische Verfolgung der Sinti und Roma in Berlin
Ausstellung des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin Brandenburg e.V.

Otto Rosenberg
Petra Rosenberg

30.05.2013, 19 Uhr
Lesung und Musik in der Ausstellung
Petra Rosenberg und Karsten Troyke

Petra Rosenberg, Tochter des Auschwitz-Überlebenden Otto Rosenberg, liest aus den Erinnerungen ihres Vaters. Die Autobiografie ‘Das Brennglas‘ steht stellvertretend für die Verfolgungsgeschichte deutscher Sinti und Roma im Nationalsozialismus.

Otto Rosenberg musste seine Kindheit und Jugend in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern verbringen und zählte zu den wenigen Überlebenden seiner Familie. Rosenberg (†2001) war langjähriger Vorsitzender des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg und gehörte zu den maßgeblichen Mitbegründern der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma in Deutschland. Bis zu seinem Tod setzte er sich für die gesellschaftliche Gleichstellung von Sinti und Roma ein.

Heute setzt seine Tochter die Arbeit ihres Vaters fort. Petra Rosenberg, Diplom-Pädagogin, ist Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg. 2011 initiierte sie den Ort der Erinnerung und Information zum ehemaligen NS-Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn.

Karsten Troyke ist Chansonsänger, Schauspieler und Sprecher. International bekannt geworden ist Karsten Troyke mit jiddischen Liedern. Sein neuestes Projekt, ist die Zusammenarbeit mit Sinti Swing Berlin. 

Das Zigeunerlager zieht in den Himmel, Filmszene

04.05. - 07.06.2013
"Typisch Zigeuner" ?  - Mythos und Lebenswirklichkeiten
Ausstellung von Romnokher Mannheim

Vernissage
Sonnabend, 04.05.2013

17 Uhr Eröffnung mit Petra Pau

19 – 21 Uhr Konzert in der Ausstellung
Zigan-Tzigan spielt Musik der Sinti und Roma

21.30 Uhr Filmvorführung
„Das Zigeunerlager zieht in den Himmel“
Spielfilm – SU, 1976, Farbe, 100 min., FSK: 12

 

Führung durch die Ausstellung
Sonntag,  05.05.2013, 15.00 Uhr

für Gruppen nach Vereinbarung:
030-90293-4132

Fragt man heute Menschen in Deutschland, was ihnen zu Sinti und Roma einfällt, dann weiß kaum jemand etwas zu sagen. Fragt man sie, was ihnen zu „Zigeunern“ einfällt, so kommt eher eine Sammlung alter Vorurteile zusammen; die wohl jeder kennt. Daneben gibt es auch eine unangemessene Romantisierung in Bildern und Liedern.

Antiziganismus, also Vorurteile und (un)bewusste Abneigung gegenüber Sinti und Roma bis hin zur Missachtung ihrer Menschenwürde, ist nach wie vor mitten in der Gesellschaft vorhanden und vereinzelt immer noch tief verwurzelt. Durch den vermehrten Zuzug von Roma nach Berlin, auch nach Marzahn-Hellersdorf, in den letzten Jahren wird dieses Phänomen auch bei uns zunehmend deutlich sichtbar.

Die Ausstellung "Typisch Zigeuner" ? - Mythos und Lebenswirklichkeiten wurde von Daniel Strauß vom Haus für Kultur, Bildung und Antiziganismusforschung Romnokher in Mannheim herausgegeben und von Dr. Udo Engbring-Romang konzipiert und umgesetzt. Sie lädt zur fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema ein. So dokumentiert sie nicht nur auf vielfältige Weise „Zigeunerbilder“ aus Literatur, Musik, Malerei und Film, sie informiert auch über die Geschichte der Sinti und Roma und beleuchtet den Antiziganismus in Politik, Wissenschaft und Institutionen.

In einem zweiten Teil wird auf die heutige Situation, die Lebenswirklichkeiten von Sinti und Roma, mit besonderem Schwerpunkt auf die Bildungssituation eingegangen. Nach Stationen in München und Stuttgart kommt die Ausstellung nun nach Marzahn-Hellersdorf.

Thomas Brandt
Ria Siegert

23.03. - 26.04.2013
DER EIGENE BLICK
Ekkehard Bartsch, Thomas Brandt,
Kirstin Greulich, Beatrice Henke, Ria Siegert

 

Vernissage
Sonnabend, 23. März 2013, um 18 Uhr

Laudatio: Mathias Blochwitz

Musik: Sebastian Kommerell

 

In loser Folge gibt die Pyramide Fotografinnen und Fotografen aus der Region die Möglichkeit, ihren ganz eigenen Blick auf die Wirklichkeit zu präsentieren. Es gibt keine Themenvorgabe – außer der, dass die ausgewählten Bilder ihren Schöpfern besonders am Herzen liegen, sie eine Botschaft mit ihnen verbinden. Unterschiedlich in Erfahrung, Lebenszielen und  Alter – von noch nicht zwanzig bis über siebzig sind fünf verschiedene Lebensjahrzehnte vertreten –,  entsteht so ein spannungsreiches Angebot an die Besucher, fremden Sichtweisen nachzuspüren, Vertrautes neu zu entdecken und den eigenen Blick ein Stück mehr zu schärfen.

Ekkehard Bartsch

Der Bogen spannt sich von meditativer Landschaftsfotografie in schwarz weiß des jüngsten Talents, der 18jährigen Beatrice Henke, bis hin zum Senior, den 1934 geborenen Ekkehard Bartsch, der mit optischen Fotocollagen (analog!) neue Stadtsichten kreiert. Thomas Brandt lud seine Modelle in eine alte verwunschene Villa ein, doch sein aktuelles Lieblingsbild fand er auf der Straße. Auch Ria Siegert begegnet ihren Motiven dort, was sich dem Betrachter oft erst auf den berühmten zweiten Blick mitteilt. Streetfotografie nennt auch Kirstin Greulich ihre, wieder ganz anderen, Bilder. Sie war in Berlin, Wien und Prag unterwegs, doch welches Foto gehört zu welcher Stadt?

Lassen Sie sich überraschen und verführen!

Beatrice Henke
Kirstin Greulich

23.02. - 15.03.2013
Stadtgesichter
17. Marzahn-Hellersdorfer Kunstwerkstätten

Vernissage
Sonnabend, 23. Februar 2013, um 11 Uhr

Rahmenprogramm
gestaltet vom musischen Profilkurs der Ernst-Haeckel-Schule

Eröffnung
Stefan Komoß - Bezirksbürgermeister
Juliane Witt - Bezirksstadträtin Jugen und Familie, Weiterbildung und Kultur
Katherin Bauersfeld - Projektleiterin

 

In der letzten Januarwoche des Jahres fanden an zahlreichen Marzahn-Hellersdorfer Schulen die 17. Künstlerischen Werkstätten statt:
175 kunstbegeisterte SchülerInnen beteiligten sich an 17 Werkstätten, die an fünf Grundschulen und an zehn Integrierten Sekundarschulen bzw. Gymnasien in den Klassenstufen 3 bis 12 durchgeführt wurden.

Die TeilnehmerInnen haben ihren Bezirk unter dem Thema „Stadtgesichter“ künstlerisch erkundet und ihre Eindrücke mit Acryl- oder Ölmalerei, grafisch oder als Collage sichtbar gemacht. Sie haben Frottagen und Cyanotypien gestaltt, plastisch und keramisch gearbeitet, fotografiert, Videos gedreht, Installationen erstellt und sich in Tape Art erprobt. Sogar der menschliche Körper wurde zum Bildträger. Die SchülerInnen konnten ihrer Kreativität und Phantasie freien Lauf lassen, Neues kennenlernen und sich untereinander austauschen. 

Lisa-Michelle interviewt die Bezirkverordnete der Grünen Bernadette Klein

04.03. - 15.03.2013
"Ich hab da mal ne Frage ..."
Marzahner Kinder fragen - Politiker antworten

Filmprojekt mit Schülern der Falken-Grundschule von Jan Damitz

Präsentation
Sonnabend, 2. März 2013, um 18 Uhr

„Ich hab da mal ne Frage!“ ist ein Interviewprojekt, in dem Kinder aus der Marzahner Falken-Grundschule am Geraer Ring „ihre“ Bezirkspolitiker befragen, um sich so ein Bild machen zu können, wie Politik „funktioniert“. Was passiert in der BVV, welche Aufgaben hat ein Stadtrat, wie viele Stunden muss ein Politiker arbeiten, was ist sein Lieblingsessen… - Fragen, die die Kinder interessieren, die ihnen Politik und vor allem die PolitikerInnen näherbringen.

Der Schauspieler Jan Damitz hat in der Vergangenheit bereits mehrere Projekte mit Kindern aus Marzahn-Hellersdorf realisiert, so entstanden u.a. ein Kinderhörstück und ein Featureprojekt zu den unterschiedlichsten Herkunftsländern der Kinder und deren Eltern. „Ich hab da mal ne Frage!“ war eine ganz neue Herausforderung - die Kinder entwickelten die Fragen entsprechend ihres Interesses selbst und beschäftigten sich so ganz bewusst mit Politik und Demokratie. Im Rahmen eines Castings wurden „Kinderreporter“ gesucht, Politiker aus der BVV und vom Stadtratskollegium wurden für Interviews gewonnen, auch der Bürgermeister von Marzahn-Hellersdorf, Stefan Komoß, unterstützte das Projekt indem er selbst ein Interview gab.

Gedreht wurde auf und an dem Gelände der Falken-Grundschule, dem Lebensumfeld der Kinder. Entstanden ist eine ca. 70minütige DVD, die in einer einmaligen Auflage von 100 Stück produziert wurde. Gefördert wurde das Projekt durch den Fonds Kulturelle Bildung und den Fachbereich Kultur Marzahn-Hellersdorf.

Die Premiere wird am Sonnabend, dem 2. März 2013 um 18.00 Uhr im Ausstellungszentrum Pyramide, Riesaer Str. 94, im Rahmen der Ausstellung „StadtGesichter“ stattfinden. Zur Präsentation der DVD sind alle Mitwirkenden und Interessierte herzlich eingeladen. Im Anschluss an den Film gibt es Gelegenheit, bei einem Glas Saft oder Sekt und einem Schmalzbrot miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei.

06.01. - 16.02.2013
BIRGITs SCHÖNE ART
wild trash plastic theatre romantic grafic

SOUND DESIGN LILA SCAL &  INKLUSIVENETZWERK

Vernissage
Sonntag, 6. Januar 2013, um 17 Uhr

Musik:   Lila Scal
Tanz:     MONKS JAM - tönende Tänzer
              Juckes l Flierl l Castellacci l Tomazin

Finissage
Sonnabend, 16. Februar 2013, um 16 Uhr

Lesung:  Ulrike Steglich             

Die Finissage am Sonnabend, dem 16. Februar 2013 ab 15 Uhr, bietet die Gelegenheit zu einem letzten Blick auf die farbenfrohe Auswahl des breiten Schaffens der Berliner Künstlerin Birgit Schöne: Bildhauerei, Szenografie, Grafik, Malerei, Illustration und Kunst im öffentlichen Raum – bei Musik , Wein und Schmalzstullen

Um 16 Uhr wird die Journalistin und Autorin Ulrike Steglich aus ihrem aktuellen Buch "Universum Ackerstraße" Berliner Großstadtgeschichten lesen. Ihr Thema ist der Städte- und Zeitenwandel im östlichen Zentrum Berlins. Der Fotograf Klaus Bädicker zeigt dazu Aufnahmen aus Vor- und Nachwendezeiten.

Seit 1989 hat Berlin gravierende Umwälzungen erlebt: Wende, Mauerfall und Wiedervereinigung, Umbau, Neubau, Abriss... Kontraste, leidenschaftliche Debatten, Kollisionen und Reibungsflächen machen die eigentliche Anziehungskraft Berlins aus.

Sie zeigen sich in politischen Entscheidungen und städtebaulichen Veränderungen ebenso wie im alltäglichen Leben der Bewohner, die mit Geduld, Pragmatismus und lakonischem Witz den permanenten Wandel bewältigen. Aus Ulrike Steglichs Perspektive sind es diese Bewohner, die die Erzählung der Stadt ausmachen. Wer genau hinschaut und zuhört, entdeckt überall Spuren des Wandels: in den kleinen Geschichten neben dem Skandal, im Detail neben hochfliegenden Plänen, im Hintergrund der bekannten Bilder. Sicher ist hier immer nur eines: Es kann nie langweilig werden.

„Universum Ackerstraße“ zieht eine kleine Zwischenbilanz nach zwei Jahrzehnten. Ulrike Steglich ist freie Journalistin und Autorin in Berlin und berichtet seit 20 Jahren über Berliner Stadtentwicklung, u.a. als langjährige Herausgeberin und Redakteurin der „Berliner Stadtzeitung scheinschlag“

„Universum Ackerstraße - Berliner Geschichten“, BasisDruck Verlag. 240 Seiten, ca. 40 Fotos, Hardcover, 16,80 Euro, ISBN 978-3-86163-079-1

Heinrich Apel: Ikarus

08.10. - 14.12.2012
Vom Paris-Urteil zum Kassandra-Ruf
Antike Mythen in der Bildenden Kunst der DDR

Ausstellung des Zentrums für Kultur und Zeitgeschichte


Vernissage
Sonnabend, 6. Oktober 2012, 18 Uhr

Einführung:  Dr. Kuno Schumacher

Musik: Lothar Voigtländer:
"mutazioni con legno" für Flöte, Harfe und Tempelblocks

Katharina Hanstedt - Harfe, Tempelblocks
Klaus Schöpp - Flöte, Tempelblocks

Ein Katalog ist in der Ausstellung erhältlich. 

Führungen mit dem Kurator Dr. Kuno Schumacher mittwochs 16 Uhr
für Gruppen nach Absprache 030-42016833

ACHTUNG
Diese Ausstellung ist auch am Sonnabend von 10 - 18 Uhr geöffnet.

Während der gesamten Dauer der DDR blieb für die bildenden Künstlerinnen und Künstler des Landes das antike Bildungsgut lebendig. Grund war nicht etwa der rückwärtsgewandte Blick, sondern die jeweilige lebendige Neudeutung der bildkräftigen mythischen Geschichten – die uns auch heute noch unmittelbar ansprechen. Eine Bildsprache persönlicher Selbstbehauptung gegen politische Zwänge und gesellschaftliche Erstarrung spricht aus den frühen Werken Willi Sittes, Wolfgang vom Schemm wählt antike Gleichnisse auf Kriegsleid und Nachkriegsnot. Mit Sisyphos und Ikaros gestaltet Wolfgang Mattheuer Metaphern auf die moderne Industriegesellschaft, auf enttäuschte gesellschaftliche Ideale und Vereinsamung.

Heinz Zander: Leda
Uwe Pfeifer: Auf dem Wege
Willi Sitte: Rückgabe des Apfels

Ausgestellt werden Werke der widerständigen und ausgegrenzten Künstler, wie Roger Loewig und Sieghard Pohl, der Autonomen Eberhard Göschel und Dieter Tucholke, wie Dagmar Ranft-Schinke. Ein große Kreis Leipziger Künstler mahnte vor der Gefährdung der Umwelt, vor Kriegsgefahren, Gewalt und Vereinsamung. Bilderwelten von Uwe Pfeifer, Heinz Zander, Bernhard Heisig und Rolf Kuhrt, von dem alten Marzahner Clemens C. Gröszer und Heidrun Hegewald haben nichts von ihrer Aktualität verloren.

Klaus Schwabe: Stürzender (Ikarus)

Werke folgender Künstler sind in der Ausstellung zu sehen:

Altenbourg, Apel,  Bachmann, Cremer, Crodel, Gerhard, Goltzsche-Schwarz, Göschel, Grimmling, Gröszer, Hachulla, Hahs, Hampel, Hegewald, Heisig, Herzog, Hinz, Huniat, John, Kandt-Horn, Ketscher, Klotz, Kozik, Kuhrt, Lachnit, Loewig, Maletzke, Mattheuer, Mau, Michel, Mörstedt, Müller, Müller-Jontschewa,  Müller-Simon, Otto-Hüttengrund,  Paris, Pfeifer, Pohl, Ranft-Schinke,  Rehfeldt, Reinel, Riemer, Rink, vom Schemm,  Schiefendecker, Schönfelder, Schwabe, Seitz, Sitte,  Stürmer-Alex, Tischendorf, Tübke, Tucholke, Vent, Voigt, Völker, Völkner, Wolk, Zander

Inka Engmann: Der Tod im Spreewald
Inka Engmann


26.08. - 21.09.2012
LETHE
Marzahn-Hellersdorfer Künstlerinitiative


Vernissage
Sonntag, 26. August 2012 um 16 Uhr

Laudatio  Peter Wawerzinek
Musik  Romeo Wecks: Skizzen des Lebens

Die Künstlerinitiative Marzahn-Hellersdorf ist etwas Besonderes. Seit über 15 Jahren treffen sich Künstlerinnen und Künstler verschiedener Genre, um zu einem Thema gemeinsam auszustellen. Malerei, Grafik, Fotografie, Film, Video, Textilkunst, Installationen, Keramik, Bildhauerei, aber auch das geschriebene Wort in Lyrik und Prosa finden in den Expositionen ihren Platz. Studierte Kollegen stellen gemeinsam mit Autodidakten aus. Für viele war und ist Marzahn-Hellersdorf Wohn- oder Arbeitsmittelpunkt, Künstlerfreunde und Kollegen werden dazugeladen.

Dieses Mal gibt nun LETHE – (das Vergessen, die Verborgenheit), einer der Flüsse in der Unterwelt der griechischen Mythologie das Thema vor. Das griechische Wort Wahrheit leitet sich von derselben Wurzel her - im Sinne von Unverborgenheit.

Ingeborg Teetz
Sven-Karsten Kaiser
Birgit Schöne
Christel Bachmann

Gerd Adloff l Christel Bachmann l Hartmut Bandlow l Lutz Beckmann l Barbara Ehnold l Barbara Endler l Ingrid Engmann l Inka Engmann l Silvia Ernst l Ruth Gordon l Margarete Groschupf l Sven-Karsten Kaiser l Andreas Kleffel l Georg Krause l Antje Krüger l Gregor Kunz l Gisela Kurkhaus-Müller l Heike Meves l Helmut Müller l Andreas Noack l Ellena Olsen l Irene Otto l Mirella Pietrzyk l Andreas Poppmann l Helmut Schärfen l Birgit Schöne l Ingrid Schreppel l Jürgen Schumacher l Kerstin Siedschlag l Stefan Siedschlag l Ria Siegert l Heidrun Sommer l Andrea Sroke l Cordula-Undine Tchorrek l Ingeborg Teetz l Caroline Wagner l Jürgen Wagner l Thomas Wagner l Peter Wawerzinek l Simone Wecks l Gundula Wenzel l Wolfgang Wenzel l Gerd Wessel l Birgit Wiemann

Peter Wawerzinek

Romeo Wecks

Lesung in der Ausstellung
Sonntag, 2. September 2012, 16 Uhr

Texte von: Gerd Adloff, Inka Engmann, Rahel S. Fabian, Gregor Kunz, Peter Wawerzinek 

Musik: CEEYS

Eintritt frei

26.07. - 16.08.2012
STRUKTUR & OBJEKT
Ergebnisse des PapierPulpPleinairs 2012

Künstlerische Leitung:
Bärbel Malek

Teilnehmerinnen:

Sabine Albrecht
Sabine Braune
Martina Eberhardt
Margitta Feist
Christa Franke
Jutta John
Kerry Jonitz
Annegret Katschmarek
Anke Krischker
Ute Licht
Karin Lischke
Uta Mosler
Sigrid Münter
Irene Otto
Birgit Paschke
Regina Polinna
Heidi Rehak
Renate Schmitz-Pfeiffer
Dagmar Steinborn
Walburga Stiegert
Karina Wustrow

 

Vernissage
Donnerstag, 26. Juli 2012 um 18 Uhr 

Einführung:
Karin Lischke - Textilkünstlerin 

Musik:
Hinrich Beerbaum - Saxophon

Winter in Berlin, 2011
Alt-Marzahn, 2012

       21.06. - 20.07.2012
       Michail Tschernjavski       
       Malerei 

 

05.05. - 15.06.2012
Flora Fauna Frauen
Barbara Ehnold und Weggefährtinnen

Anna-Sophia Ehnold-Danailov    Rahel S. Fabian    Magdalena Freudl    Sabine Graf    Kirstin Greulich    Elisabeth Gulich    Rosemarie Koch    Anne-Christin Kuflewski    Julia Lange    Rita Lass    Heike Meves    Ellena Olsen    Antje Pehle   
Mirella Pietrzyk    Ria Siegert    Andrea Sroke    Madeleine Weber

Malerei

und
Interieur:
Barbara Ehnold

Vernissage
Sonnabend, 5. Mai 2012, 18 Uhr 
 

LAUDATIO: Erika Großmann

DIALOG:      Barbara Ehnold (Actionpainting) & Susanne Stelzenbach (Musik)

Fotos: Andreas Poppmann

Finissage

WeiberSommer

Sonnabend, 16. Juni 2012, ab 16 Uhr

Barbara Ehnold, Susanne Stelzenbach
alle Fotos: Andreas Poppmann
Erika Großmann

04.04. – 28.04.2012
Im 13. Frühling
Künstlerische Arbeiten
aus dem Tiele-Winckler-Haus Berlin-Hellersdorf

Vernissage
Mittwoch, 04. April 2012, 18 Uhr

 

Frühlingsfest in der Ausstellung
Performance  Musik  Kaffee & Kuchen
Samstag, 14.04.2012, 15 Uhr

 

Im Rahmen der Ausstellung führen wir am Samstag, dem 14.04. 2012 eine Performance durch, die um 14.00 Uhr vor dem Atelier des Hauses „Erntekranz“ (Mylauer Weg Nr. 1 in 12629 Berlin- Hellersdorf) beginnen wird. Hierzu sind ganz besonders Musiker und musikalische Laien eingeladen. Mit einer Improvisation über den Grundton Bb werden wir in einer Prozession zur Pyramide gehen, wo die Performance um ca 15.00 Uhr ihren Höhepunkt und Abschluss finden wird.

03.03. - 29.03.2012
Natürlich Kunst
16. Marzahn-Hellersdorfer Kunstwerkstätten

Vernissage
Sonnabend, 3. März 2012, 11 Uhr

Eine langjährige Tradition fortsetzend, fanden im Januar 2012 die 16. Kunstwerkstätten von Marzahn-Hellersdorf statt. Daran nahmen 175 Schülerinnen und Schüler, vom Grundschulalter bis kurz vor dem Abitur stehend, aus fast allen Schulen des Bezirkes teil. Die Werkstatt-angebote reichten von der klassischen Acryl- und Ölmalerei über Keramik, plastisches Gestalten, Buch-binden, Siebdruck bis hin zu StreetArt und Verpackung.

 

21.01. - 24.02.2012
ARTverwandt
Malerei Grafik Fotografie Collage Plastik

Kunstverein mal-heure & Studio Otto Nagel stellen gemeinsam aus

Vernissage
Sonnabend, 21. Januar 2012, 18 Uhr

Musik: Sebastian Kommerell

Einführung: Volkmar Götze und Ullrich Pinkert

 

Finissage mit Lesung
Freitag, 24. Februar 2012, 18 Uhr

Seit zweieinhalb Jahren gibt es sie gemeinsam: im Juni 2009 vereinigten sich zwei ARTverwandte Zirkel mit jahrzehntelanger Tradition in der Laienkulturarbeit: das Studio Otto Nagel und der Kunstverein MAL-HEURE. Nun stellen sie das erste Mal gemeinsam aus: Über 130 Arbeiten – Malerei, Collage, Plastik, Grafik, Fotografie – wurden aus dem überwältigend großen Angebot ausgewählt, fast 50 Mitglieder beteiligen sich, die Jury hat es sich nicht leicht gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Studio Otto Nagel 

Bereits 1960 wurde in Berlin-Friedrichshain das „Zentrum für Bildende Kunst“ gegründet, 1963 erhielt es im Beisein des Malers Otto Nagel den Namen „Studio Otto Nagel“. Es bot interessierten Laien vielfältige Möglichkeiten ihre künstlerischen Fähigkeiten in den Bereichen Malen, Zeichnen, Druckgrafik, Textil und Keramik zu entwickeln. Ein anspruchsvolles System von aufeinander aufbauenden Grund- und Fortgeschrittenenkursen unter der Anleitung ausgebildeter Künstler in gut ausgestatteten Räumen machten das Studio bald zu einer der renommiertesten Einrichtungen dieser Art in der DDR. Mit der Wende begannen die Probleme: Teilnehmer blieben weg, Mieten stiegen, mit dem Ausscheiden des künstlerischen Leiters im Mai 2009 stellte sich dann die Frage nach dem „wie weiter?“ – und fand eine Antwort: im Zusammengehen mit dem

Mal- und Zeichenzirkel- Kunstverein MAL-HEURE

1978 hatte sich im Institut für Nachrichtentechnik in Oberschöneweide die Künstlergruppe als Betriebsmalzirkel gegründet. Auch dieser Zirkel wurde aufgrund seiner Ausstellungen und Malaktionen auf Stadtteilfesten überregional bekannt. Nach der Wende wurde der Betrieb abgewickelt. Die Gruppe wollte überleben und gründete sich als MAL-HEURE e.V. Ein Stamm von 25 Mitgliedern trifft sich weiterhin ein Mal in der Woche, um sich unter Anleitung gestalterisch zu betätigen. Das Vereinsleben ist rege: Mehrmals im Jahr finden kleinere und größere Exkursionen statt, man stellt gemeinsam aus, besucht Ausstellungen etc. Nach etlichen Umzügen fand MAL-HEURE 2003 in der Eckertstraße in Friedrichshain ein neues Zuhause, doch auch hier drohte 2009 wegen heftiger Mieterhöhungen das Aus. Gemeinsam mit dem Studio Otto Nagel schaffte man es und ist stolz darauf: Welche Laienmalzirkel - über 300 gab es einst in der DDR - haben schon die Wende und weitere 22 Jahre überlebt? Und nicht nur das – sie haben produziert und sich weiterentwickelt. Die Schau im Ausstellungszentrum Pyramide beweist es mit lebendigen, qualitativ hochwertigen, anregenden Arbeiten. – Überzeugen Sie sich.

Peter Leske

03.12.2011 - 13.01.2012
gemalt und belichtet
Andrea Wallgren & Peter Leske

Vernissage:
Sonnabend, 3. Dezember 2011, 17 Uhr

Laudatio: Kristian Jarmuschek

Musik: AJA

 

Öffnungszeiten
Mo - Fr 10 - 18 Uhr
an den Feiertagen geschlossen

o.T., Andrea Wallgren

17.10. - 25.11.2011
Sergej A. Dott
apokalyptische gärten
Fotografie l Skulptur l Installation

Vernissage
Sonnabend, 15.10.2011, um 18 Uhr

 

Vita_Dott.doc

 

Ein subversiver Spaziergang durch den Garten einer 'kulturellen Kategorie', das soll die Schau im Ausstellungszentrum Pyramide sein. Sergej A. Dott präsentiert hier seine neue thematische Werkreihe zur Apokalypse in Fotografie, Skulptur und Installation. Die Auseinandersetzung mit dem Bibeltext der Johannesapokalypse, kunsthistorischen Begriffen und landläufigen Vorstellungen vom Ende der Zeit inspirierten den Künstler zu figurenreichen Bildinventionen und lebensgroßen Skulpturenensembles.

Eine Illustration der bekannten Sujets darf der Betrachter jedoch nicht erwarten. Der Bildhauer und Fotograf wirbelt die biblische Erzählung durcheinander, fragmentiert und verfremdet sie, um eine Verbindung zum täglichen Erleben herzustellen und die Bildaussage ins Absurde zu steigern. Die ausgestellten Fotografien wurden in Russland und Lettland komponiert und aufgenommen. Ihre Farbigkeit ist durch die nachträgliche Bearbeitung auf nur wenige Tonwerte reduziert. Massenszenen in scheinbar ausgebombten Trümmer-landschaften gleich eines Wimmelbildes stehen neben exakt arrangierten Interieurs voller Symbolik. Die 2009 entstandene unbetitelte Arbeit (Titelbild) blickt in eine Raumecke, zwei geöffnete Türen bieten scheinbar unterschiedliche Fluchtwege an. Eine tobende Alte am linken Bildrand rauft sich die Haare, zu ihrer Linken hockt vor einem Ofen ein junges Mädchen, am rechten Bildrand ragt ein menschliches Skelett ins Nebenzimmer.

Der Kreislauf des Lebens und die Endlichkeit unserer eigenen Existenz spiegeln sich ebenfalls in den dreidimensionalen Arbeiten. Eine Schnitterin erntet das reife Korn mit einer Sense, tritt der Betrachter auf die andere Seite, bemerkt er den bereits zur Hälfte skelettierten Schädel der Figur. Mischwesen mit menschlichen Körpern und Rinderköpfen bevölkern den Ausstellungsraum. Dott bleibt nicht beim Gewohnten stehen, er überschreitet Grenzen in alle Richtungen. Dabei bleibt das Staunen und Wundern über die Phänomene des Alltags und des Lebens stets spürbar. Für den Betrachter erscheinen die Bildgeschichten offen, sie bieten Gelegenheit zum Weiterdenken. Die Einbettung in einen Kontext und das Eintauchen in die Gedankenwelt des Künstlers obliegt ihm.

12.08. - 29.09.2011
"Unruhig ist unser Herz ..."
Christliche Motive in der Bildenden Kunst der DDR - Auftrag und Selbstauftrag

Austellung des Zentrums für Kultur und Zeitgeschichte Berlin

Vernissage
Freitag, 12.08.2011, 11 Uhr

Eröffnung: Dagmar Pohle
Musik: Arnim Thalheim

Führungen durch die Ausstellungen jeden Mittwoch 14 Uhr und nach Vereinbarung:
Dr. Kuno Schumacher, Kunsthistoriker und Kurator

Anmeldungen unter 030-93022832 oder sekretariatdon't want spam(at)bbb-verein.de

Alexander Alfs: Der barmherzige Samariter

Die Ausstellung berichtet von der Kraft des metaphorischen Realismus. Eine Bildauswahl wird präsentiert, die das Fortwirken christlicher Bildmotive in der Auftragskunst der DDR wie im Schaffen im Selbstauftrag vorstellt. Die Themenstellung ist neu, da sie scheinbar zusammenführt, was sich gegenseitig ausschließt.
Die ausgestellten Gemälde und Grafiken, vermehrt um Einzelbeispiele der Skulptur und Plastik, machen deutlich, dass auch in der DDR nicht nur das religiöse Bekenntnis lebendig war, sondern christliche Überlieferung solche Kraft entfaltete, dass Künstler privat wie im Auftrag sich davon in ihren Bildfindungen inspirieren ließen.

Diese tausendjährige Bildfindung ist von solcher Wirkungsmacht und Eigenart, dass sie alle gesellschaftlichen Brüche überlebte, die Empfindungsspektren der Menschen, ungeachtet ihrer sozialen Stellung, in einer kodifizierten Welt der Sicht- und Sehweisen definierte und im zeitgeschichtlichen Kontext wirksam werden ließ. Vom überzeugten Marxisten bis zum bekennenden Christen sind in der Ausstellung Künstler vereint, die über Anschauungsgrenzen hinweg eines gemeinsam haben: das Bekenntnis zur Wirklichkeit und Mitverantwortung.

Die Kriegs- und Nachkriegsgenerationen, die Ausbildungsstätten Leipzig, Dresden, Halle und Berlin mit ihren Künstlern sind hier vertreten: Tübke, Mattheuer, Heisig, Cremer, Balden, Förster, Makolies, Metzkes, Morgner, Rink, Stelzmann, Wolk, Ziegler aber auch zu Unrecht in den Hintergrund des Interesses getretene Künstler. Viele erhielten große öffentliche Anerkennung. Zum vollständigen Bild über die Kunstlandschaft DDR gehören aber ebenso die Künstlerpersönlichkeiten, die an den Rand gedrängt, in der öffentlichen Darstellung ihres Schaffens, in ihrer Entwicklung benachteiligt waren.

20.06. - 05.08.2011
Lutz Beckmann
Malerei und Grafik

Vernissage
Sonntag, 19.06.2011, 18 Uhr

 

17.04. - 10.06.2011
15 Jahre
Künstlerinitiative Marzahn-Hellersdorf

Vernissage
am 17.04.2011 um 17 Uhr

Die Künstlerinitiative Marzahn-Hellersdorf ist etwas Besonderes. Seit 15 Jahren treffen sich Künstlerinnen und Künstler verschiedener Genre, um zu einem Thema gemeinsam auszustellen. Malerei, Grafik, Fotografie, Film, Video, Textilkunst, Installationen, Keramik, Bildhauerei, aber auch das geschriebene Wort in Lyrik und Prosa finden in den Expositionen ihren Platz. Studierte Kollegen stellen gemeinsam mit Autodidakten aus. Für viele war und ist Marzahn-Hellersdorf Wohn- oder Arbeitsmittelpunkt, Künstlerfreunde und Kollegen wurden dazugeladen.

Die offene Struktur der Initiative ist offensichtlich ein Garant ihrer Vitalität. In 15 Jahren hat sie mehr als 15 gemeinsame Ausstellungen auf den Weg gebracht. Zum Jubiläum wurden alle, die jemals mit dabei waren, eingeladen, ein schon einmal ausgestelltes Werk zusammen mit einem neu geschaffenen zu präsentieren. 54 Künstlerinnen und Künstler haben sich darauf eingelassen. Retrospektive und aktuelle Positionierung treten in Resonanz zueinander und ergeben ein lebendiges Bild künstlerischen Schaffens, hier in unserem Bezirk. Eine gute Art ein Jubiläum zu begehen. Herzlichen Glückwunsch.

 

26.03. - 08.04.2011
FremdARTig - EinzigARTig
Fotoprojekt

Eröffnung
am 26.03.2011 um 15 Uhr
im Rahmen von kultour à la carte

 

Während des Fotoprojektes ‚FremdARTig – EinzigARTig’ – angeleitet von Marcel Henniger, Fototutor der Alice-Salomon Hochschule und Daniel Gampp vom Zentrum für Politik, Kultur und Forschung e.V. – begaben sich Schülerinnen und Schüler der Melanchthon-Schule Berlin-Hellersdorf im Rahmen ihres Kunstunterrichtes spielerisch auf den Weg nach dem Fremden und Besonderen in sich selbst. Dabei gestalteten und verfremdeten sie eigene Portraitfotos mit Hilfe digitaler Bildbearbeitung nach ihren fantasievollen Vorstellungen. Die Ausstellung zeigt nun die Ergebnisse dieser Suche in der Schatzkammer der Pyramide.

12.03. - 07.04.2011
Experiment KUNST Experiment
Ausstellung
der 15. Marzahn-Hellersdorfer Kunstwerkstätten 

Eröffnung
am 12.03.2011 um 11 Uhr

Nun bereits zum 15. Mal luden die Marzahn-Hellersdorfer Kunstwerkstätten im Januar 2011 zum Thema „EXPERIMENTKUNSTEXPERIMENT“ Schüler und Schülerinnen aller bezirklichen Schulen eine Woche lang zum konzentrierten kreativen Arbeiten ein.

Auf Grund der positiven Erfahrungen aus der Vergangenheit kamen aus 18 Grund-, Sonder-, Sekundarschulen und Gymnasien über 165 kunstinteressierter Kinder und Jugendlicher, um an den Werkstätten teilzunehmen.

Junge Leute unterschiedlicher Altersstufen arbeiteten in 12 Projekten, experimentell und kreativ. Die angebotenen Werkstatt-Themen und –Techniken waren sowohl traditioneller, wie Ölmalerei und Plastisches Gestalten, als auch neuerer Art, z.B. der Street-Art, wie Stencils oder Paste-Up.

Einige der Kunstlehrerinnen arbeiten seit vielen Jahren bei den Werkstätten mit, haben sie zum Teil sogar mit aus der Wiege gehoben. Es gibt aber auch eine Reihe neuer Lehrer, die es spannend finden, solche Projekte mit zu realisieren.

05.02. - 05.03.2011
Hingucker 2>: Kinder fotografieren interberlinisch
Bilder eines Austausches zwischen Ost und West

Vernissage
am 5.2.11 um 14 Uhr mit den Black Cats u.a.

Schirmherrschaft:
Bezirksbürgermeisterin von Marzahn-Hellersdorf Dagmar Pohle
Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg Ekkehard Band

Umgesetzt vom Kinder- und Jugendbüro Marzahn-Hellersdorf im HVD und der Fotografin Gab Kiess

 

22.12.2010 - 28.1.2011
GEMEINSAME  SACHE
Malerei  Grafik  Keramik

Ausstellung der Teilnehmer
der Kurse von Kathrin Preuß

 

Vernissage

am Donnerstag, den 06. Januar 2011, 17 Uhr

Heute Abend: LOLA BLAU
Ein Musical für eine Schauspielerin von Georg Kreisler

Premiere
Donnerstag, 9.12.2010, 19 Uhr 

Vorstellungen am

Freitag, 10.12.2010, 12 Uhr - für Oberschüler

Sonnabend, 11.12.2010, 18 Uhr

Sonntag, 12.12.2010, 15 Uhr - für Senioren

 

Heute Abend: LOLA BLAU ist eine ernste Komödie- ein "Ein-Frau-Musical" der Sonderklasse vom berühmten Meister des schwarzen Humors mit vielen gefühlvollen, dabei oft auch komischen Songs.

Georg Kreisler schrieb das Musical 1971 und es wurde schnell zu einem viel gespieltem Erfolgsstück. Die Lebensgeschichte der Kabarettsängerin Lola Blau, erzählt ein Schicksal, das für viele des 20. Jahrhunderts steht und in seiner Aussage bis heute nichts an Gültigkeit verloren hat. Lola ist begabt und ehrgeizig, mal kompromisslos und mal nicht, mal ist sie der Liebling von Direktoren und Publikum, mal nicht. Kurz: Sie ist dabei, sich ins Leben und ihre Karriere zu stürzen, als singende Schauspielerin. Aber schon muss sie vor den Nazis nach Amerika flüchten; sie hatte fast vergessen, dass sie Jüdin ist. In Amerika wiederholt sich vieles, Anpassung und Konsequenz nun im harten Show-Geschäft - und dann, zurück in Wien, wiederholt sich fast alles noch einmal, denn niemand möchte an Geschehenes erinnert werden.

In einer audiovisuellen Einheit von Film und Theater inszeniert Mathias J. Blochwitz Georg Kreislers berühmtes Musical, nun auch im Ausstellungszentrum Pyramide in Hellersdorf. Angelika Warning interpretiert ausdrucksstark die facettenreiche Innenwelt der "Lola Blau". Henrik Kairies, dem auch die musikalische Leitung obliegt, unterstützt sie am Klavier mit Temperament, aber auch mit der nötigen Sensibilität.

04.11. - 30.11.2010
Sehnsuchtsorte
Manfred Heinze - Funktionale Skulpturen 
Martin Stützle - Arbeiten auf Papier

Vernissage
Donnerstag, 04.11.2010 um 19 Uhr

Laudatio: Bettina Lukacevic

 

04.10. - 29.10.2010
4. MANGA-ART-AUSSTELLUNG
Wettbewerb I Ausstellung I Workshops

Vernissage
Montag, 4. Oktober 2010, 18 Uhr 

22.08. - 17.09.2010
EINE VILLA FÜR ALLE
Die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung VILLA PELIKAN präsentiert sich

Sabiti Matovu
Sabiti Matovu

 

15.07. - 13.08.2010
House of Hope
Malerei und Skulptur aus Uganda

Moud Kasirivu + Sabiti Matovu

Projekt in Zusammenarbeit mit dem Europa-Institut für Soziale Arbeit Berlin

Vernissage:
Donnerstag, 15. Juli 2010, um 17 Uhr

In dem Projekt House of Hope engagieren sich afrikanische Künstler für obdachlose Straßenkinder in Kampala, Uganda. Es bietet Schutz, Nahrung, Kleidung, medizinische Fürsorge und vor allem Bildung und künstlerische Anleitung

Die Bilder der Ausstellung stehen zum Verkauf.
Der Erlös fließt in das Projekt.

Moud Kasirivu
Neapel, Foto: Bernd Hahlweg

04.06. - 09.07.2010
hautnah
Gesichter der Welt
Fotografien von Bernd Hahlweg

Vernissage:
Donnerstag, 03.06.2010, 19 Uhr
Musik: Jens Seidenfad, Akkordeon

Menschen zwischen Lima und Schanghai – mit der Kamera nah aufgefasst, die Porträts meist größer als die Gesichter der Betrachter, aufgenommen von Bernd Hahlweg, seinerzeit schreibender und fotografierender Reporter der Jungen Welt, der NBI und Chefreporter von DAS MAGAZIN, heute freischaffend.

In den letzten 20 Jahren bereiste er die halbe Welt, wo er fremden Mentalitäten von Landschaften, Orten und besonders den Menschen nachging. In den fotografierten Gesichtern und Szenen wechseln Ernst, suggestive Kraft, Geheimnis, Nähe, Humor. Der Fotograf erweist sich als sensibler Beobachter des immer wieder Anderen, des anfänglich Fremden. Ein Gespräch mit den Augen, um Verständnis werbend für ein Porträt, für ein Abbild eines Charakters. So ist Bernd Hahlweg seinen Protagonisten mit der Kamera erstaunlich nah gekommen: hautnah. Zur Vernissage am 3. Juni wird der Akkordeonist Jens Seidenfad Weltmusik spielen, an den Bildern mit seinem Akkordeon entlang wandern und sie mit Melodien der jeweiligen Länder begleiten.

La Paz - Bürochefin
Kiew - Verlockung für Sprachkundige
Rom - Marschieren für den Papst Fotos: Bernd Hahlweg

 

29.03. - 07.05.2010
HORIZONT
Marzahn-Hellersdorfer Künstlerinitiative

Sonntag, 25.04.2010 um 17 Uhr
Lesung und Künstlergespräch in der Ausstellung

Literaten der Marzahn-Hellersdorfer Künstlerinitiative lesen Kurzprosa und Lyrik: Inka Engmann, Gerd Adloff, Peter Wawerzinek und Cordula-Undine Tchorrek, musikalisch umrahmt von Improvisationen am Flügel von Susanne Stelzenbach. Danach wird zum moderierten Gespräch eingeladen.

"Was, bitte schön, ist eine Künstlerinitiative, warum der regionale Bezug zu einem Ort, der vorrangige Bezüge zu künstlerischen Schaffen nicht gerade zwangsläufig herstellt? Warum arbeitet man wie?  Wie groß ist ein Markt für Dinge ohne Gebrauchswert? Und wenn schon, Konvention vs. Innovation, All_ein_stellung oder interdisziplinärer Kollektivismus?" (Andreas Poppmann)

Das Publikum und die Künstler gehen einen Dialog ein, in dem Antworten versucht werden, der aber möglicherweise mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet. Seit 14 Jahren gibt es die Künstlerinitiative. Nächstes Jahr ist Jubiläum. Wie soll es weitergehen? Retrospektive oder Umbruch. Auch das wird sicher Thema sein am Sonntag bei uns in der Pyramide. Sie sind herzlich eingeladen.

Eröffnung am 27.03.2010

MAIL-ART II

POSTKUNST-KUNSTPOST

Firchau, Graufeld, Joswig, Krause, Rehfeldt, Schmidt, Stützle, Wawerzinek, Wiemann und Freunde

 27.02.10 – 20.03.10
Mo.-Fr. 10-18 Uhr; Eintritt frei

Vernissage am Samstag, den 27. Februar um 18. Uhr
Intro: Krause und Graufeld

Sie alle sind seit Jahren befreundet, ein Berg von Postkarten quillt über, Dokumentation eleganter Fingerspiele, überschäumenden Esprits. Nun wird sortiert, an die Wand gehängt. Die Raffinesse der geschnippelten Sätze, die geklebt wurden, hat Methode, hat Tradition. Vorläufer der Idee mag Monet gewesen sein, der seine Bettelbriefe mit Malerei umrandete oder George Grosz, der große Dadaist.

„Unsere Ideen helfen anderen Ideen“, „Diese Karte teilt Ihnen meine Gedanken mit, denken Sie weiter!“, so Robert Rehfeld, der Anfang der siebziger Jahre ein weitreichendes Kontaktnetz zwischen Ost- und Westeuropa, den USA und Lateinamerika durch künstlerisch gestaltete Postkarten aufbaute.

Post soll ja auch ein Vervielfältigungssystem von Ideen sein, jeder, der sie unterwegs in die Hand nimmt, knabbert ein bisschen Geist ab und wird sich am Widerstand laben. Was für ein subversives Breitenstreuprinzip: 150 Postkarten verschickte der Fotograf Krause früher zum Jahreswechsel. Ein alter Heiliger mit Bart und schütterer Brust: „Buy before I die!“.

Das war schon klar und kam trotzdem an: Auf einer Postkarte 1986 die Mauer im Wedding: „Erich, rück den Schlüssel raus!“ Aber auch hintergründige Kostbarkeiten von großem ästhetischen Wert: ein getuschtes Ruderboot auf Silber mit einem Rudel oder Stocher, der Mond spiegelt sich in den Fahrrillen des Wasser... Romantischer könnte es nicht sein, eine Kahnfahrt für Verliebte, nein, dort steht ja nur einer, und das Boot gleitet von einer Gegenwart zur anderen, von hier zum Hades. Wer weiß, ob wir schon tot sind, aber bei diesem Bild werden wir getröstet. Wenn eine Milchpackung zerschnitten wird, passt die Briefmarke auf das Silber der Rückseite und dann merkt auch jeder, dass es mit Recycling nichts auf sich hat. „Wir sind damit groß geworden, allem zu misstrauen,“ so Poppmann alias Graufeld.

Interne Kommunikation, echte Mitteilungen sind es, die sich gegen Mediensätze retten: ironisch, verspielt, immer wieder zu sich selbst zurück findend. Gleich blödelt es sich intellektuell voran, „Ich muss an der Metrik arbeiten, so kann’s nicht weitergehen“, ein paar Weinetiketten dazu, und schließlich ein Marx-Zitat über die Überheblichkeit des Intellektuellen, die von der Praxis Lügen gestraft wird – was halt so drauf steht auf den Sachen … vielleicht.

 

 

11.01. - 12.02.2010

Hingucker
Kinder und Jugendliche portraitieren sich und ihren Bezirk Marzahn-Hellersdorf
FOTOAUSSTELLUNG

Als Hingucker zogen 14 Kids zusammen mit der Fotografin Gab Kiess im Feriensommer 2009 um den Block, guckten hin und bannten sich und ihre Lieblingsplätze aufs Foto. Ihre Perspektive zeigt ein Leben zwischen Urbanität und grünem Kinderland, Verspieltheit und Ernst, Spontanem und Inszeniertem.

&

Wir über uns
Fotoprojekte der Villa Pelikan

Innerhalb des Jugendmedienprojektes "Wir über uns" agieren Kinder und Jugendliche vor und hinter der Kamera. Mit Texten, Klängen und Bildern bringen sie dabei kreativ ihr Lebensgefühl zum Ausdruck.

Vernissage: Sonnabend, 09.01.2010 um 11 Uhr

 

Archiv - Ausstellungen

Anne Frank, Anne-Frank-Zentrum

Anne Frank - eine Geschichte für heute
Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin

18.11.2009 - 04.01.2010

Mo-Fr 10 - 18 Uhr
und nach Vereinbarung
EINTRITT FREI

An den Feiertagen bleibt die Ausstellung geschlossen.

 „Anne Frank – eine Geschichte für heute“ ist die deutschsprachige Version der internationalen Wanderausstellung des Anne-Frank-Hauses in Amsterdam. Weltweit wurde diese Ausstellung bereits von mehreren Millionen Menschen in über 32 Ländern besucht.

Anne Franks Lebensgeschichte und ihr Tagebuch stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Die persönlichen Geschichten von Anne Frank, ihrer Familie und den Helferinnen und Helfern werden anhand vieler Bilder, Dokumente und Zitate nachvollziehbar. Die Ausstellung regt an, sich mit grundsätzlichen gesellschaftlichen Fragen, mit Menschenrechten und Demokratie auseinender zu setzen. Die Besucherinnen und Besucher werden herausgefordert, über Unterschiede und Parallelen zwischen Gestern und Heute nachzudenken.

Zum Konzept der Ausstellung gehört, eine Begleitung der v. a. jugendlichen Besuchergruppen und Schulklassen durch Jugendliche, die im Vorfeld zu Ausstellungsbegleitern
ausgebildet wurden

Gruppen, die an dieser Begleitung Interesse haben, melden sich bitte unter der Telefonnummer 030-90293-4132 oder der email ausstellungszentrumpyramide@web.de an. 

 

AB 01.12.2009

„Man hat sich hierzulande daran gewöhnt..." – Antisemitismus in Deutschland heute
Ausstellung der Amadeu.Antonio-Stiftung, Berlin

01.12. - 30.12.2009
in der Pyramiden-Spitze

Die Wanderausstellung informiert über die Gefahren und Bedrohungen durch aktuellen Antisemitismus. Um die Wahrnehmung für dieses Problem in der Bevölkerung zu schärfen, wird die Alltäglichkeit des Antisemitismus aufgezeigt. Die Ausstellung thematisiert jedoch auch neue Formen von Antisemitismus wie beispielsweise den islamistischen Antisemitismus. Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Frage, was man konkret gegen Antisemitismus unternehmen kann. So können beispielsweise Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Aktion organisieren, mit der sie auf antisemitische Vorfälle in ihrer Stadt aufmerksam machen.

Die Ausstellung ist bis heute in mehr als 30 deutschen Städten gezeigt worden und kann bundesweit ausgeliehen werden. Ermöglicht wurde sie durch Förderungen der Freudenberg Stiftung, der Hans Böckler Stiftung, der Dr.-Hildegard-Hansche-Stiftung und dem Bündnis für Demokratie und Toleranz.

 

Salomea Genin mit dem Sänger Mark Aizikovitsch in der Pyramide, 2008

Veranstaltungshinweis:

Im Rahmen der Ausstellungen liest

am Dienstag, dem 08.12.2009, um18 Uhr
Salomea Genin aus ihrer Autobiografie
„Ich folgte den falschen Göttern“.

Der Eintritt ist frei

 

1932 als Kind polnisch-russischer Juden in Berlin-Wedding geboren, floh Salomea Genin im Mai 1939 mit ihrer Familie vor den Nationalsozialisten nach Australien. 1951 kam sie als Mitglied er australischen Delegation zu den Weltfestspielen der Jugend und Studenten nach Ost-Berlin und war von der DDR begeistert. Sie verließ Australien, um in der DDR ein besseres, antifaschistisches Deutschland aufzubauen, erhielt aber keine Aufenthaltserlaubnis in der DDR. So blieb Salomea Genin zunächst in West-Berlin und zeitweise in England, bevor sie 1963 offiziell nach Ost-Berlin übersiedeln durfte. In West-Berlin hatte sie begonnen, als Informantin für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR zu arbeiten. Diese Tätigkeit setzte sie dann in der DDR fort. 1982 erkannte Salomea Genin: Statt zu helfen, die Welt zu verbessern, arbeitete sie für einen Polizeistaat. Sie brach mit der Stasi und wollte sich das Leben nehmen. Erst im Mai 1989 fand sie die Kraft, auch aus der SED auszutreten.

Nach dem Bericht "Scheindl und Salomea" (Frankfurt/Main 1992), in dem Salomea Genin die Geschichte ihrer Großeltern in Lemberg/Galizien, das bewegte Leben ihrer Mutter und ihre eigene Kindheit im nationalsozialistischen Berlin nachzeichnet, beschreibt die Autorin in diesem Buch ihre eigene Lebensgeschichte

 

Salomea Genin (2.v.r.) mit ihrer Mutter und ihren Schwestern, 1937
Als Dolmetscherin für den indischen Bildungsminister im Berliner Pergamonmuseum - 1970er Jahre
Foto: Barbara Noculak

 07.10.- 11.11.2009
BLICK ZURÜCK
Fotografien 1985-1995
Georg Krause, Ute Maler, Jürgen Nagel, Barbara Noculak

Mittwoch
07.10.2009
19.00 Uhr
Vernissage

Mittwoch
11.11.2009
18.00 Uhr
Finissage BLICK ZURÜCK

Jürgen Nagel liest
aus der Kurzprosa-Sammlung
"Das Mauer-Syndrom"

 

Die Leichtigkeit des Seins

20.07. - 15.08.2009

SICHTWEISEN
Bilder und Objekte

von Andreas Noack

 

Vernissage

am Freitag, 17.07.2009, um 18 Uhr

Laudatio
Bernd Heimberger

Musik
Manfred Dierkes

Foto: Anfreas Poppmann
Andreas Noack, 2009

Lebenslauf Andreas Noack

1944          geboren in Bärwalde

1966 – 71 Studium der Philosophie und Informationswissenschaften an der
                   Humboldt-Universität Berlin

1975         Promotion zum Dr.phil. tätig als Methodiker, Wissenschaftlicher
                  Bibliothekar Dozent, Soziologe, Projektleiter, Kulturdirektor, Galerist

1982         Mitglied im Mal- und Zeichenzirkel bei Karl-Heinz Urban

1989         Kursleiterprüfung

1990 - 97  Leitung des Mal- und Zeichenzirkels in Berlin-Mitte

seit 1998  Mitglied in der Künstlerinitiative Marzahn/Hellersdorf

seit 2006  Leitung des Malkurs im Schloss Biesdorf

seit 1988  32 Einzelausstellungen in Berlin, Brandenburg Bayern und
                   Mecklenburg-Vorpommern

seit 1983  Teilnahme an 55 Gruppenausstellungen und Pleinairs in Berlin,
                   Brandenburg Sachsen, Tschechien, Polen und Mecklenburg-
                  Vorpommern

seit 1982  Werke in kommunalen und privaten Sammlungen in Deutschland,
                   Österreich, Polen, Australien, USA

Wohnatelier Lea-Grundig-Str. 74, 12687 Berlin, Tel.: 030/9313740

Friederike Krusche: Eisblumen
Bernadette Schroeger: marcana 3a

12.06. - 10.07.2009

marcana
eine urbane Untersuchung

Bernadette Schroeger
Friederike Krusche

Malerei und Grafik

 

VERNISSAGE

am Freitag, dem 12.06.2009, um 19 Uhr

Rede:  Dr. Gunter Nimmich
Musik: Trio Vagabond's Heart

 

In dem Projekt marcana beziehen sich die Künstlerinnen Friederike Krusche und Bernadette Schroeger auf die vorhandene Architektur des Stadtteils Marzahn, die starken Kontraste die dieser Stadtteil bietet, die alte Substanz, die Architektur, der nachwendliche Umbruch. Sie spüren nach und kommen zu eigenen Imaginationen: Fragmente, harte vertikale und horizontale Schnitte mit einer schillernden Strahlkraft, die den Kontrastreichtum noch unterstreichen. In malerisch – symbolischer Zeichensprache wird originär und eindrucksvoll diese Geschichte der Gegenwart reflektiert.

 08.02. - 28.05.09 

"Ich habe nicht gewartet. Ich habe gelebt."
Josep Renau (1907 Valencia - 1982 Berlin)
Valencia - Mexiko - Berlin

Josep Renau um 1930

Das Leben und Schaffen des spanischen Malers und Fotomonteurs Josep Renau war geprägt von den großen Auseinandersetzungen des 20. Jahrhunderts.

Seine Lebensstationen und – wie er es selbst formulierte – auch sein Herz waren dreigeteilt: das erste Drittel seines Lebens verbrachte er in seinem Mutterland Spanien, nach der Niederlage der Spanischen Republik und dem Sieg Francos 1939 emigrierte Renau nach Mexiko. Nach fast 20 Jahren mexikanischen Exils siedelte er im Jahre 1958 in die DDR über, in sein Vaterland, wie er es einmal bezeichnete. Hier lebte er zunächst in Berlin-Karlshorst, später in Berlin-Mahlsdorf bis zu seinem Tod 1982.

Die Ausstellung präsentiert eine Fülle von Material zum Leben und Schaffen Renaus, darunter auch ein Dutzend in diesem Jahr geführte Film-Interviews mit Kollegen, Schülern, Familie und Freunden. Zur Ausstellung wird ein Veranstaltungsprogramm angeboten.

Mit Unterstützung von Fachbereich Kultur Marzahn-Hellersdorf und des Bezirkskulturfonds Marzahn-Hellersdorf sowie:
Kupferstichkabinett Staatliche Museen zu Berlin Instituto Cervantes Berlin Instituto Valencia deArte Moderno Fundació Josep Renau DFF Archiv Spanische Botschaft

Quelle: IVAM. Fundacio Josep Renau
Las Arenas, 1932
Quelle: IVAM. Fundacio Josep Renau
Unite Against Aggression, 1942
Quelle: IVAM. Fundacio Josep Renau
American Celebrities, o.J.

07.12.08 – 30.01.09

"local"
Aktuelle Positionen Bildender Kunst und Literatur 
Ausstellung der Marzahn-Hellersdorfer Künstlerinitiative

Vernissage 
am Sonntag, dem 07.12. um 18 Uhr

Lesung und Musik in der Ausstellung
am Freitag, dem 09.01.09 um 18 Uhr

Es lesen
Gerd Adloff, Inka Engmann, Margartete Groschupf, Cordula-Undine Tchorrek, Peter Wawerzinek

Musik Manfred Dierkes, Gitarre 


Beiteiligte Künstler:

Gerd Adloff, Christel Bachmann, Hartmut Bandlow, Stefanie Becker, Lutz Beckmann, Wolfgang Brock, Nana Dahler, Barbara Ehnold, Barbara Endler, Ingrid Engmann, Inka Engmann, Rainer Gerson, Ruth Gordon, Margarete Groschupf, Clemens Gröszer, Sven-Karsten Kaiser, Andreas Kleffel, Antje Krüger, Friederike Krusche, Georg Krause, Gisela Kurkhaus-Müller, Helmut Müller, Andreas Noack, Ellena Olsen, Ruth Pydde, Norbert Schallau, Helmut Schärfen, Ingrid Schreppel, Jürgen Schumacher, Kerstin Siedschlag, Stefan Siedschlag, Katrin Siegert, Heidrun Sommer, Stefan Stein, Wolfgang Stübner, Andrea Sroke, Cordula-Undine Tchorrek, Peter Wawerzinek, Gerd Wessel, Birgit Wiemann.

 

 

23.10. – 21.11.08

Ausstellung

100 Jahre Alice Salomon Fachhochschule
Ergebnisse des Grafik- und Fotowettbewerbs zum Jubiläum

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 22.10.08 um 18 Uhr

Begrüßung:

Stefan Komoß - Stellvertretender Bezirksbürgermeister
Prof. Dr. Christine Labonté-Roset - Rektorin der Alice Salomon Fachhochschule

Musik:

Jalda Rebling

 

Ausstellungseröffnung am 20.10.08, Foto: Pyramide
Ausstellung_100_Jahre_ASFH, Foto: Pyramide
Ausstellung_100_Jahre_ASFH, Foto: Pyramide

11.09. – 10.10.08    Mo - Fr 10 - 18 Uhr

 

Achtung!

Sonderöffnungszeit für beide Ausstellungen

am Sonntag, dem 5. Oktober 2008 12 - 17 Uhr

 

Ausstellung

„Das hat’ s bei uns nicht gegeben“ Antisemitismus in der DDR

Projekt mit Veranstaltungen in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung

 

Ausstellungseröffnung
am Donnerstag, dem 11. September 2008, um 17 Uhr

Begrüßung: Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin und Bernadette Kern, BVV
Einführung: Heike Radvan, Amadeu Antonio Stiftung und Alain Rivière, Fotograf
Musik: Mark Aizikovitsch

 

Veranstaltung in der Ausstellung

Zeitzeugengespräch
mit der Autorin Salomea Genin und Heike Radvan

am Donnerstag dem 18.09.08 um 17 Uhr 

   

11.09. - 10.10.08

Ausstellung

"Der verdeckte Weg"

Roma im Portrait

Fotografien von Alain Rivière

 

Gespräch mit Alain Rivière
in der Foto-Ausstellung nach Anmeldung 030-90293-4132

21.07. - 05.09.2008

An der Grenze

7. Birkendorfer Drucktage 2008
oberhalb Vättis vom 14. bis 17. Juni
&
in Berlin vom 19. bis 21. Juni

Zwei Grenzen - die eine am Kunkelspass, sichtbar und erlebbar in der Landschaft die andere nur noch als Touristenattraktion erhalten – und trotzdem in der Mentalität der Menschen eingraviert

Teilnehmer:
Stephan Burkhardt Drucker Ch
Markus Buschor Bildhauer Ch
Hans-Ulrich Frey Drucker Ch
Andreas Hoffmann Drucker D
Roberto Mazuchelli Kalligraph Ch
Andreas Poppmann Künstler D
Willee Regensburger Künstler D
Markusz Schöne Künstler D
Martin Stützle Künstler Ch

Galeriefest in der Ausstellung am Sonnabend 02.08.08 um 18 Uhr
Intro: Martin Stützle und Andreas Poppmann
Musik: Daniel Selke tecustic e-live
Lesung: Peter Wawerzinek grenz-ER-fahrung 

Konzert in der Ausstellung am Mittwoch, 06.08.08 um 17 Uhr
EKLES-DUO PRESENTS FAR AWAY – weit entfernt und doch so nah… Konzert mit elektroakustischer Musik aus Synthesizer und E-Cello  

 

Fotos: Andreas Poppmann

08.06. – 10.07.08

Alte Technik – Neue Form
der Gruppe Zeitwerk –
Karin Bergel, Christel Bierbrauer, Irene Otto, Ursula Thiele, Ruth Wieland

Vernissage am Sonntag, dem 8. Juni 2008, um 11 Uhr

Einführende Worte: Renate Rusche
Musik: Sebastian Kommerell

Achtung erweiterte Öffnungszeiten:
ab 09.06.2008   Mo - Fr 10 – 18 Uhr und Sa/So 11 – 17 Uhr

Eintritt frei

Selbstaussagen von Zeitwerk:

Die Gruppe Zeitwerk (Karin Bergel, Christel Bierbrauer, Irene Otto, Ursula Thiele, Ruth Wieland) zeigt mit dieser Ausstellung eine Möglichkeit, sich zeitgemäß mit einer alten Technik auseinander zusetzen.

Inspiration und Ermutigung zu diesen neuen Wegen haben wir durch Els Teeuwsen erhalten.

Durch das Aufeinandertreffen der Technik, dem Entwurf und dem Material entstehen zwei- oder dreidimensionale Objekte mit außergewöhnlicher Transparenz.

Zu sehen sind Werke, die sich mit  bestimmten Themen (z.B. Architektur, Wasser) oder auch mit für das traditionelle Klöppeln ungewöhnlichen Materialien, wie Papier, Stahl und Kunststoffen beschäftigen.

Die Arbeiten lassen die Technik  zugunsten der künstlerischen Aussage vergessen. Doch Klöppel und Nadel, Drehen und Kreuzen sind eine Vorraussetzung für ihr Entstehen.

Die Technik soll sich nicht auf die Bildgestaltung reduzieren, sondern zu einem Dialog mit neuen Ideen führen. Es sind Werke entstanden, bei denen Entwurf, Ausführung und Material im Einklang sind.

Die Werke machen die Faszination und Freude, die wir beim Erarbeiten empfinden, sichtbar.

Gruppenfoto der Mitglieder der Gruppe Zeitwerk
Fotos: Gruppe Zeitwerk
Zeitwerk Gruppenarbeit
Gruppenarbeit "weisser Ball"
Drei Werke von Ursula Thiele

Ausstellung 28.04. – 30.05.2008

VIER

Fotografien von Holm Bieräugel, Margarete Groschupf, Georg Krause und Andreas Poppmann

Eintritt frei


Finissage am Freitag, 30. Mai 2008 um 18 Uhr
Musik: Benjamin Doppscher, Jazzgitarre

In der Ausstellung „VIER“ treffen vier Berliner Fotografen aufeinander, die ihre Sujets sehr wohl alle in ihrer Stadt Berlin finden, darüber hinaus aber höchst unterschiedliche Sichtweisen, Ausdrucksmittel, Stile und Herangehensweisen haben. Margarete Groschupf findet in ihrem halbverwilderte Garten in Berlin-Mahlsdorf poetische Bilder vom Werden und Vergehen. Holm Bieräugel inszeniert Modefotografie auf Berliner Straßen in hartem schwarz-weiß Kontrast, Georg Krause  verfolgt mit seiner alten sowjetischen Lubitel die Veränderungen auf dem Rundfunkgelände in der Nalepastraße und Andreas Poppmann hält mit der Handy-Kamera quasi beiläufig Fotosequenzen aus dem Alltag fest. Auf verschieden Ebenen der Pyramide gestaltet jeder von ihnen einen eigenen Ausstellungsraum und kommuniziert dennoch mit den anderen – und natürlich mit dem Publikum. Eine anregende, spannende Ausstellung, die jenseits großer Berlin-Kampagnen vier ganz individuelle Innen-Sichten auf die Stadt zeigt.

Selbstbildnis als Schattenriss auf Raufasertapete von Andreas Poppmann
Foto: Andreas Poppmann
romantisches Modefoto in schwarz-weiß von Holm Bieräugel
Foto: Georg Krause
Nahaufnahme eines alten Baumstammes von Georg Krause
Foto: Holm Bieräugel
Naturaufnahme von Margarete Groschupf
Foto: Margarete Groschupf

13.03. – 18.04.08

Ausstellung

Aus dem Strom - Die Schwerkraft des Wassers 

Fotografie – Malerei – Mobiles - Klanginstallation

von Sylvia Ernst, Christian Del Monte, Carmine Speranza und Marcello Silvio Busato

Tuschzeichnung von Sylvia Ernst
Fotos: Christian del Monte
Foto von Christian del Monte
zwei Bilder von Carmine Speranza
Marcello Silvio Busato am Schlagzeug


zu >kultour à la carte<
am 29. / 30.03.08

29.03.08, 19 und 21 Uhr

„Verbrannte Tore“ - Performance von Luther Blissett,

Konzertinstallation von Marcello Silvio Busato & Aktionsmalerei von Sylvia Ernst

 

30.03.08, 11 Uhr

Lesung

“Einfach leben – hüben wie drüben” - 12 Doppelbiografien von Erika Maier

Moderation: Margarete Groschupf

 

09.02. – .05.03.08

Kunstwerkstätten spezial: Mehrwert Kunst

Marzahn-Hellersdorfer Schüler der Oberstufe stellen aus


30. 01. 2008 um 19:30 Uhr

Jugend-Theater-Premiere:

Anschluss unter dieser Nummer oder: Der Wahn, nicht einsam zu sein
Theaterperformance mit Schülern aus Marzahn-Hellersdorfer GymnasienKünstlerische Leitung: Regisseur und Theaterwissenschaftler Jürgen Bonk

Proben zu dem Stück: „Anschluss unter dieser Nummer oder: Der Wahn, nicht einsam zu sein“ in der Pyramide, 25.01.2008
Fotos: Karin Scheel
Proben zu dem Stück: „Anschluss unter dieser Nummer oder: Der Wahn, nicht einsam zu sein“ in der Pyramide, 25.01.2008

Spieldauer: 75 Minuten (Stück ist ohne Pause)

Aus der Stückbeschreibung:

Man könnte leichthin behaupten, unsere Story drehe sich um die Ziellosigkeit der Jugend. Absolut falsch!

Unsere Performance aus Text, Musik und Tanz zeigt junge Leute, die alle ein ganz großes Ziel haben: Das ist die Sehnsucht nach dem Paradies, das sind die Träume, das ist nahezu der Wahn, nicht einsam zu sein. Und vielleicht bei einigen der Wunsch, etwas Grosses zu schaffen. 

Gesichter leuchten uns an. Gestochen scharfe Großformate. Plötzlich zerfließen die Gesichter. Ein schönes Sinnbild für das Portrait einer unkenntlichen Generation, dass in knappe, komische, mithin auch schmerzhafte Szenen verdichtet. 

Es sind die Bürgerskinder der Nach-68er, um die es uns in dem Inszenierungsprojekt geht. Und der Regisseur kommt aus der späten 68er Generation und möchte den Erzählton für 2008 treffen!

Als Clowns will ich meine Figuren keinesfalls verstanden wissen, zumindest nicht vom Typ Dummer August. Wenn schon, dann bitte traurige Clowns und wenn wir den Humor nicht hätten, dann wäre es so bitter hier auf der Welt.

Ungefähr 80 Minuten tauschen die Figuren Bettgenossen, SMS-Botschaften, Gefühle und Gemeinheiten aus. 

Nadelspitzige Dialoge lassen die jungen Akteure hin- und her fliegen wie beim Florettfechten, und die Regie gibt dem jugendlichen Ensemble Platz, lässt  dem kurzen Text sein Tempo. Der Regisseur erzwingt nichts...er vertraut nur!

Es ist eine Panoramasicht auf das junge aufbegehrende Leben - gegen alle herkömmlichen Konventionen aus dem 20. Jahrhundert! Alles spielt mit:  

Paare, Passanten, Penner, Tauben auf dem Kopfsteinpflaster. Stadt, Land, Fluss.

Derweil hängen alle Studenten dem alten Lügenmärchen an den Lippen; "we can be heroes, just for one day. And we can be ourselves, just for one day".

Solange sie tanzen, passen sie zueinander, ein "Ken" und eine "Barbie", auf dem Kamm einer Harmoniewelle reitend. Dann setzten sich alle und quatschen vom plumpen Zeug! Jede Anmache ist peinlich...alle Lippen kräuseln sich verächtlich verächtlicher, am verächtlichsten. Sie alle wollten doch nur verführt werden auf ihrem Terrain. Ein Adria-Teint und blonde Locken sind eben keine Garantie für eine spannende Liebesnacht.

Wenn einem zu unserer Gebrauchsdramatik GEGENWART einfällt, dann liegt er goldrichtig. So ein authentisches Stück gehört gespielt und gesehen.



10.12.07 bis 18.01.08 

Das stille Lächeln der Meister
Kalligrafie und Töpferkunst aus Korea und Deutschland

Keramik von Magdalena Freudl
Foto: Magdalena Freudl
Kalligrafie von Jeon Myung-Ok (Detail)
Foto: Archiv Ausstellungszentrum Pyramide
Keramik von Magdalena Freudl
Foto: Magdalena Freudl

Kalligrafie und Töpferkunst sind zwei Jahrtausende alte Handwerks- und Kunstformen.

Die koreanische Kalligrafie basiert auf dem im 15. Jahrhundert entwickelten wissenschaftlichen Alphabet Hangul. Das Tuschen der Schriftzeichen geht aber weit über die sprachliche Mitteilung allein hinaus. Sie zielt vielmehr auf die Widerspiegelung der Schönheit der menschlichen Seele und des Geistes.  Konzentration auf Gehalt und Aussage, Harmonie der Proportionen, starke Hell-Dunkel-Kontraste sowie Spontanität und Einfachheit zeichnen denn auch die über 80 in der Pyramide ausgestellten Arbeiten aus. Ein Drittel davon kommt direkt aus Korea von Künstlern der Korea Calligraphy Association. Der andere Teil ist in Berlin entstanden, wo der koreanische Mönch Byong-oh Sunim in verschiedenen Studiengruppen Kalligrafie lehrt.

Kontrastiert und ergänzt wird die Ausstellung durch die Töpferkunst von Magdalena Freudl, der langjährigen Dozentin für Keramik im Kunsthaus Flora in Berlin-Mahlsdorf. Ihre Gefäße, Kugeln, Teeschalen sind den klaren traditionellen Formen verpflichtet, ob freigedreht oder mit der Hand aufgebaut. Besonderen Wert legt sie auf die Oberfläche des Scherben, experimentiert mit Glasuren, oder schwärzt im Rauchbrand polierte Keramik. Besonders am Herzen liegt ihr die alte asiatische Raku-Technik, die sie im großen holzbefeuerten Freibrandofen im Garten des Kunsthauses Flora selber brennt.

Für das Töpfern gilt ebenso wie für die Kalligrafie : der künstlerisch
-handwerkliche schöpferische Arbeitsprozess als solcher ist in seiner meditativen Ausprägung wichtige Voraussetzung und essentieller Bestandteil des fertigen Kunstwerkes.

Gefördert von der Korea Calligraphy Association und aus Mitteln des Bezirkskulturfonds des Landes Berlin.

Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma


20.07. – 28.09.2007


Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma
„Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma“

Die bisher in rund 60 Städten der Bundesrepublik gezeigte Ausstellung des Heidelberger Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma zeichnet erstmals die Geschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des Nationalsozialismus nach: von der stufenweise Ausgrenzung und Entrechtung im Deutschen Reich bis hin zur systematischen Vernichtung im nationalsozialistisch besetzten Europa. Dabei versucht die Ausstellung eine Annäherung an den Holocaust an den Sinti und Roma, einem Menschheitsverbrechen, das in seinen Ausmaßen bis heute unvorstellbar bleibt.

Die Darstellung der Verfolgungsgeschichte geht von Menschen aus, die zu Opfern erst gemacht wurden. Ihre Biografien stehen deshalb im Zentrum der Ausstellung. Den menschenverachtenden Dokumenten und Fotos der Täter, in denen Sinti und Roma systematisch entmenschlicht und entpersönlicht werden, stehen die Zeugnisse der Opfer und die Bericht der Überlebenden gegenüber.

Einen zentralen Stellenwert nehmen dabei alte Familienbilder ein, die einen Einblick in die persönlichen Lebenszusammenhänge vermitteln und die zeigen, in welch vielfältige Weise Sinti und Roma in das gesellschaftliche und lokale Leben integriert waren, bevor die Nationalsozialisten ihre systematische Ausgrenzung betrieben. Durch das besondere Spannungsverhältnis dieser beiden Ebenen: Normalität und Alltag der Minderheit einerseits – Terror und Verfolgung andererseits, wird dem Besucher bewusst, dass sich hinter den abstrakten Dokumenten der bürokratisch organisierten Vernichtung unzählige zerstörte Lebenswege  verbargen.

Ergänzt wird die Wanderausstellung mit Fotografien und Dokumenten, die sich speziell mit dem 1936 eingerichteten Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn befassen. Bis zu 1000 Menschen lebten hier unter menschenunwürdigen Bedingungen, mussten sich den demütigenden „rassekundlichen“ Untersuchungen unterziehen und wurden zu schweren und oft gefährlichen Arbeiten, wie die Beseitigung von Bombentrümmern, zwangsverpflichtet. Aber auch das Gedenken an die Sinti und Roma im Bezirk dokumentiert die Ausstellungsergänzung.

Thematische Gliederung der Ausstellung

  • Einführung
  • Sinti und Roma als "Fremdrassige"
  • Totale Erfassung: Die "Rassenhygienische Forschungsstelle"
  • Kommunale Konzentrationslager
  • Formen der Ausgrenzung
  • Die Entwicklung des KZ-Systems
  • Verfolgung der österreichischen Sinti und Roma
  • Deportationspläne zu Beginn des 2. Weltkriegs/ Das "Reichssicherheitshauptamt"
  • Festschreibungserlass" 1939 und "Maideportation" 1940
  • Sinti und Roma in den Ghettos und KZs im besetzen Polen
  • Massenerschießungen in der Sowjetunion und in Serbien
  • Massenerschießungen in Polen
  • Himmlers Auschwitz-Erlass vom 16. Dezember 1942
  • Der Lagerabschnitt B II im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau
  • Medizinische Versuche
  • "Vernichtung durch Arbeit"
  • Frauen
  • Kinder
  • Das Kriegsende und die Befreiung der Konzentrationslager


Die Präsentation der Ausstellung wurde gefördert aus Mitteln des Landeskulturfonds.