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VERANSTALTUNGEN



Marzahn-Hellersdorfer Gespräch zur Geschichte

Mittwoch, 14. August 2019, 18 Uhr

40 Jahre Marzahn-Hellersdorf. Eine bebilderte Chronik

Buchvorstellung mit Präsentation von Dr. Christa Hübner und Dr. Renate Schilling

Wissen Sie, wann in Hellersdorf der Bau der Großsiedlung begann? Kennen Sie den Verein Mädchen in Marzahn? Oder haben Sie je vom „Kita-Grand-Prix Marzahn-Hellersdorf“ gehört? Diese Informationen und Hunderte mehr enthält die vom Heimatverein unseres Bezirkes herausgegebene Chronik „40 Jahre Marzahn-Hellersdorf“.
Der Verein hatte das Jubiläum des Bezirkes zum Anlass genommen, um diese umfangreiche Chronik vorzubereiten. Erstmals werden in einer Publikation die gesamten 40 Jahre erfasst. Natürlich nehmen der Bau und die Umgestaltung der Großsiedlungen einen breiten Raum ein, waren ihre Errichtung und die damit einhergehende Vervielfachung der Bevölkerung doch der Grund, warum 1979 der eigenständige Bezirk Marzahn gebildet wurde. Das Spektrum reicht aber weit darüber hinaus: von der politischen zur Wirtschaftsgeschichte, von der Entwicklung in Kultur und Sport bis zur Gestaltung der infrastrukturellen und sozialen Einrichtungen. Neben den vielen Erfolgen werden auch schwierige Phasen sichtbar.

Ort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1, Alt-Marzahn 51, Veranstaltungsraum
Eintritt frei


© Bezirksmuseum

Erinnern bewegt – 1989 I 2019

Zeitzeug*innen im Gespräch mit Henny Engels und Wolfram Hülsemann

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf lädt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf zu einer Veranstaltungsreihe ein, in der unterschiedlichste persönliche Erfahrungen aus der Zeitspanne 1989 I 2019 erinnert und diskutiert werden sollen.

Was der Umbruch ab 1989 mit sich brachte und was Menschen aus der DDR hinter sich ließen, was sie in das „Neue“ mitnahmen, was unterschiedlich erlebt wurde, was zu bewältigen war, berührte nicht nur den Kopf, sondern gleichermaßen die Empfindungen der meisten und ist bei vielen bis heute gegenwärtig.

•    Überwältigende Freiheitserfahrung, aber auch Fremdheitserfahrung und, daraus erwachsend, überwältigende Verunsicherung

•    Erfüllung lang gehegter Wünsche einerseits: Konsummöglichkeiten, berufliche Entwicklung, geistiger Austausch. Andererseits aber auch desillusionierende Erfahrungen beim Ankommen im Neuen

•    Das Entdecken politischer Mündigkeit und Teilhabemöglichkeiten einerseits.
Andererseits das Empfinden, in der eigenen Lebensgestaltung willkürlichen Entscheidungen und wenig plausiblen Sachzwängen ausgeliefert zu sein

•    Das Entdecken bisher unbekannter eigener Fähigkeiten einerseits, andererseits aber auch persönliche Entwertungserfahrungen in Familie und/oder Berufsleben


11. September, 18 Uhr: Politik im Umbruch

Dagmar Pohle, Bezirksbürgermeisterin Marzahn-Hellersdorf
Norbert Seichter, Kommunalpolitiker

23. Oktober, 18 Uhr : Schule im Umbruch

Wolfgang Brauer, Lehrer
Bettina Rathenow, Lehrerin (zuletzt Senatsschulverwaltung)

13. November, 18 Uhr: Wirtschaft im Umbruch

Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V.
Dr. Christa Bertag, 1985 bis 1990 Generaldirektorin des VEB Kosmetik Kombinat Berlin

11. Dezember, 18 Uhr: Soziales im Umbruch

Dr. Thomas Pfeifer, Geschäftsführer der Wuhletal gGmbH
Sr. Margareta Kühn, Don-Bosco-Zentrum Marzahn

Moderation: Henny Engels, Wolfram Hülsemann (Bündnis für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf)

Veranstalter: Bündnis für Demokratie und Toleranz in Zusammenarbeit mit dem Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf

Veranstaltungsort: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1, Veranstaltungsraum

Eintritt frei!