KULTUR - Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf
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INTERESSENBEKUNDUNGSVERFAHREN CAFÉBETRIEB SCHLOSS BIESDORF

Bis 30.08.2024 teilnehmen!

Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin sucht für den weiteren Betrieb des Cafés im Schloss Biesdorf interessierte, engagierte und befähigte Betreiber. Das Bezirksamt beabsichtigt dafür, Teilflächen im Schloss Biesdorf, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin an Dritte zum Zweck der Realisierung eines gastronomischen Angebotes für Besucher_innen, Kund_innen und Mitarbeitende zu vermieten/verpachten bzw. zur Nutzung zeitweise zu überlassen.

Für die Markterkundung und zur Entscheidungsvorbereitung hat ein Interessenbekundungsverfahren begonnen. Die Frist für das Einreichen der Unterlagen endet am Freitag, 30. August 2024.

Die Grundlage für das Interessenbekundungsverfahren (IBV) bildet §7 der Landeshaushaltsordnung Land Berlin (LHO). Beim Interessenbekundungsverfahren handelt es sich nicht um eine Ausschreibung im Sinne des § 55 der Landeshaushaltsordnung Land Berlin (LHO) oder um die Vergabe eines öffentlichen Auftrages. Das Verfahren dient ausschließlich der Entscheidungsvorbereitung.

Der vollständige Text des Interessenbekundungsverfahrens, Informationen zu den einzureichenden Unterlagen sowie zu Anforderungen an Interessierte können hier abgerufen werden.


WILLKOMMEN

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen über die kommunale Kulturlandschaft des Berliner Bezirks Marzahn-Hellersdorf mit seinen fast 300.000 Einwohner_innen - das sind mehr Menschen, als in Chemnitz oder Kiel leben. Im Jahr besuchen rund 300.000 Menschen unsere kommunalen Kultureinrichtungen und können aus einem vielfältigen Angebot von täglich mehr als 100 Stunden Kultur auswählen.

Erfahren Sie hier mehr über unsere bezirklichen Kulturorte und über das Angebot in den verschiedenen künstlerischen Sparten! Treten Sie mit den Akteuren in Kontakt, erhalten Sie Auskunft zu ausgewählten kulturellen Fragen oder zur kommunalen Künstler- und Projektförderung!

Vielfalt

Der Bezirk kann zwar (noch) nicht mit berühmten Theater-, Opern- oder Konzerthäusern aufwarten, verfügt aber bereits über eine Vielzahl gut ausgestatteter Kulturhäuser, Klubs, Ausstellungszentren und Projekträume, Galerien, Kino und Kleinbühne sowie über ein Regionalmuseum und eine Jugendkunstschule.

Alle Kulturorte unterbreiten anspruchsvolle Angebote und begeistern ihr Publikum auf ihre jeweils eigene Weise. Mit unseren engagierten Partnern bieten wir im Bezirk eine breite kulturelle Vielfalt von dörflichen Erlebnissen bis zu Independentangeboten.

Einmaliges

Weltruhm hat inzwischen das Gründerzeitmuseum erlangt, das nach dem Krieg von Charlotte von Mahlsdorf alias Lothar Berfelde im alten Gutshaus Mahlsdorf gegründet und bis in die 90er Jahre geführt wurde. Ihr ist sogar ein eigenes Theaterstück gewidmet. „I am my own wife“ von Dough Wright feierte 2003 am New Yorker Broadway Premiere. 

Regionales

Bereits in den Gründungsjahren zu DDR-Zeiten verfügte der Bezirk Marzahn über etliche "Klubs der Werktätigen", Kreiskulturhäuser und Jugendclubs. Seit dem Mauerfall und der politischen Wende hat sich die Kulturlandschaft im Bezirk vielfach und radikal verändert. Ungeachtet der jüngsten Kulturgeschichte des Bezirkes gibt es durchaus weiter zurückreichende Wurzeln, beispielsweise die lebendige Arbeit von Kulturvereinen in den Gesellschaftshäusern und Gartenkneipen der Siedlungsgebiete des 19. und 20. Jahrhunderts. Sogar noch deutlich weiter zurück - rund 11.000 Jahre - reichen die Wurzeln in Teilen dieser Siedlungsgebiete von Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. In Biesdorf-Süd und an der Wuhle zählen u.a. die ur- und frühgeschichtlich äußerst bedeutsamen Ausgrabungsstätten dazu.

Gedenken und Kunst im öffentlichen Raum

Einige hundert Kunstwerke schmücken in Marzahn-Hellersdorf die Straßen, Parks und Plätze im öffentlichen Raum, darunter Wandbilder, Plastiken, Skulpturen, Reliefs und viele andere Kunstobjekte. Etliche Gedenkorte gewähren zudem einen Blick in die bewegte und bewegende Geschichte Berlins. 

Prominente, Bekannte und Künstler

Erinnert sei auch an die zahlreichen prominenten Künstler, die hier im Bezirk wohnten und wirkten - wie beispielsweise der Schauspieler Eduard v. Winterstein, der Komponist Kurt Schwaen, der Schriftsteller Jurek Becker, der Karikaturist Willy Moese, der Komponist Arndt Bause, die Schauspieler Marga Legal oder Hardy Krüger oder die Komponisten Reinhard Lakomy ("Traumzauberbaum") und Peter Gotthardt („Legende von Paul und Paula“). Und Millionen Menschen kennen den Biesdorfer Ingo Ruff, der die Ansagen der Berliner S-Bahn spricht. Einem ganz besonderen Menschen und Einwohner Biesdorfs verdankt die Kultur im Bezirk viel - Dr. Günter Peters. Ab 1966 war er in der Funktion des Stadtbaudirektors von Berlin/Ost tätig. Dank Dr. Peters wurde die Alte Dorfschule in Marzahn rekonstruiert und zum Bezirksmuseum umgebaut und u.a. sein Engagement rettete das Schloss Biesdorf vor dem Verfall.

Schloss Biesdorf

Das denkmalgeschützte Ensemble Schloss und Park Biesdorf - viele Jahrzehnte Anwesen der Familie Siemens - ist für unseren Bezirk ein Juwel und darüber hinaus von großer Bedeutung. Seit  über 60 Jahren wird hier kommunal und auf vielfältige Weise Kultur geboten, ob im Konzert, in der Galerie oder auf der Freilichtbühne.

Sie sehen, die Kultur gehört von Beginn an zu Marzahn und Hellersdorf und prägt das Gesicht des sich stets im Wandel befindlichen Bezirkes entscheidend. Kultur ernährt die Seele, Kultur ernährt den Menschen. Deshalb lautet unser Motto: Kultur! Nicht ohne